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Deutsche Bank: Aktionäre atmen auf ‑ das war knapp

Deutsche Bank: Aktionäre atmen auf ‑ das war knapp
Foto: istock
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Fabian Strebin Heute, 07:39 Fabian Strebin

In der gestern mit Spannung erwarteten Rede von US-Präsident Donald Trump teilte dieser kräftig gegen die Europäer und die NATO aus. Hauptkritikpunkt war für ihn erneut Grönland. Doch bereits wenige Stunden danach wurden die Eckpunkte eines Deals bekannt, der deeskalierend wirken dürfte. Das sollte auch der Aktie der Deutschen Bank helfen.

Als US-Präsident Trump gestern Nachmittag auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos sprach, war ihm alle Aufmerksamkeit sicher. Zwar schloss er in der Rede aus, militärische Gewalt im Fall Grönland anzuwenden. Er beharrte aber weiterhin darauf, die Insel zu erwerben. Die europäischen NATO-Verbündeten kamen ebenfalls nicht gut weg.

Doch bereits Stunden nach der Rede wurde bekannt, dass an einem umfassenden Deal gearbeitet wird, der die Souveränität der Insel nicht beinhaltet. Stattdessen sind unter anderem ein neues Rahmenabkommen zwischen den USA und Dänemark zur Truppenstationierung sowie Rahmenbedingungen zum Rohstoffabbau im Gespräch.

Das sorgte gestern an der Wall Street für Erleichterung. Die drei wichtigsten US-Indizes gewannen jeweils über ein Prozent an Wert. Damit scheint vorerst die totale Eskalation zwischen den USA und Europa gebannt zu sein. An der Börse ist das auch für Finanzwerte ein wichtiger Faktor, denn diese reagieren bei geopolitischen Spannungen naturgemäß besonders stark.

Die Aktie der Deutschen Bank steht nun an dem seit April letzten Jahres bestehenden Aufwärtstrend bei 31,95 Euro. Es wäre wichtig, dass die Unterstützung hält, da auch die 50-Tage-Linie knapp darüber verläuft. Vorbörslich deutet sich heute bereits eine Erholung an.

Deutsche Bank (WKN: 514000)

Mit der Kehrtwende der USA im Grönland-Konflikt könnte der Abwärtsdruck, der seit Tagen besteht, auch bei der Deutsche-Bank-Aktie nachlassen. Es ist wahrscheinlich, dass die Unterstützungen halten und die Papiere wieder ein Stück weit Boden gutmachen. Investierte bleiben an Bord und setzen auf ein positives Zahlenwerk in der kommenden Woche.

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