++ Zinsdruck steigt: Diese 3 Aktien halten dagegen ++

Deutsche‑Bank‑Aktie: JPMorgan‑Zahlen um 12:45 Uhr – was jetzt?

Deutsche‑Bank‑Aktie: JPMorgan‑Zahlen um 12:45 Uhr – was jetzt?
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Ingo Nix Heute, 07:50 ‧ Ingo Nix
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Deutsche-Bank-Aktionäre schauen heute ab 12:45 Uhr nach New York: Dann legt JPMorgan die Zahlen zum dritten Quartal vor, am selben Tag folgen Citigroup, Goldman Sachs und Wells Fargo. Die Handelserlöse der US-Häuser sind der beste Frühindikator für die Deutsche Bank, die am 28. Oktober berichtet. Bei der Commerzbank zählt etwas anderes.

JPMorgan-Zahlen: Was die Wall Street erwartet

Analysten erwarten bei JPMorgan einen Gewinn je Aktie von 5,93 Dollar, rund 17 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das Management selbst stellte bei Investmentbanking und Handel ein Plus von rund 15 bis 19 Prozent in Aussicht. Die Bank of America warnte dagegen vor mindestens zehn Prozent weniger Gebühren im Investmentbanking.

Hier liegt der Draht nach Frankfurt. Die Deutsche Bank verdient viel Geld im Handel mit Anleihen, Devisen und Zinsprodukten und wirbt dort um dieselben Kunden wie die US-Häuser. Starke Handelserlöse bei JPMorgan sprechen deshalb für ein gutes Quartal in Frankfurt. Bei der Commerzbank ist der Draht dünner: Sie lebt vom Zinsgeschäft mit dem Mittelstand, und ihren Kurs treibt eher die Frage, ob die EZB der UniCredit (49,65 Prozent der Stimmrechte) die Kontrolle erlaubt. Ihre Zahlen folgen am 5. November.

Seit den Sommerhochs haben die großen US-Banken rund 270 Milliarden Dollar Börsenwert verloren, weil steigende Anleiherenditen Finanzierung und Kredite belasten. Gute Zahlen allein reichen deshalb nicht. Entscheidend ist, was JPMorgan-Chef Jamie Dimon im Analystencall ab 14:30 Uhr zu Krediten und Zinsen sagt.

Deutsche Bank (WKN: 514000)

Die Aktie schloss am Montag auf Xetra bei rund 30,3 Euro, 0,14 Prozent unter der 200-Tage-Linie, die damit zum ersten Widerstand wird. Darüber bremst die 100-Tage-Linie bei 31,5 Euro, 3,95 Prozent entfernt. Bis zum Mehrjahreshoch vom September bei 35,9 Euro fehlen 15,5 Prozent. Unterstützung bietet das Oktober-Tief bei 29,3 Euro, der Kurs liegt 3,45 Prozent darüber. Darunter folgt die offene Kurslücke bei 28,7 Euro. Rutscht die Aktie darunter, trübt sich das Chartbild weiter ein.

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