Wegen einer milliardenschweren Abschreibung auf den Sportwagenbauer Porsche AG, schwacher Geschäfte in China und weiterer Kosten für den Konzernumbau hat VW am Freitag seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 gesenkt. Der Autobauer rechnet nun damit, dass vom Umsatz höchstens ein Prozent als operativer Gewinn übrig bleibt. Bisher hatte der Konzern eine Spanne von 4,0 bis 5,5 Prozent erwartet. Im vergangenen Jahr lag die operative Umsatzrendite bei 2,8 Prozent. Die Aktie nähert sich dem XX Jahres-Tief.
Die niedrigere Gewinnerwartung von Volkswagen geht den Angaben nach im Wesentlichen auf eine weitere Verschärfung des Marktumfelds, insbesondere in China, und eine schnellere Verschiebung der Nachfrage hin zu E-Autos zurück. Was zunächst nach guten Nachrichten für VW klingt, hat einen Haken: Mit E-Autos verdient der Konzern aktuell weniger Geld als mit Verbrenner-Modellen. Zusammen führe das dazu, dass die Entwicklung hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibe - vor allem bei den Marken Audi und Volkswagen-Pkw.
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