17.09.2014 Michael Schröder

US-Notenbank drosselt Anleihekäufe - Leitzins bleibt unverändert

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Keine Überraschungen bei der US-Notenbank: Die Fed hält am langsamen Ausstieg aus ihrer lockeren Geldpolitik fest und schraubt die Konjunkturhilfen weiter herab. Der Leitzins bleibt dagegen unverändert zwischen null und 0,25 Prozent. Auf diesem Rekordtief liegt er seit Ende 2008.

Die Federal Reserve hält an ihrem langsamen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik fest. Der Erwerb von langfristigen Staatsanleihen und Immobilienpapieren werde zum siebten Mal in diesem Jahr um zehn Milliarden Dollar (7,7 Milliarden Euro) pro Monat zurückgefahren, teilte die Zentralbank vor wenigen Minuten in Washington mit. Gestartet war die mittlerweile dritte Kaufrunde von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren im Herbst 2012. Im kommenden Oktober, also zwei Jahre später, dürften die Käufe komplett eingestellt werden. Die Bilanzsumme der Fed wird sich dann von 900 Milliarden Dollar vor der Krise auf knapp 4,5 Billionen Dollar verfünffacht haben.

Zugleich signalisierte die US-Notenbank, dass sie auch „geraume Zeit“ nach dem für angepeilten Ende der Konjunkturhilfen an dem sehr niedrigen Zins festhalten werden. Sie betonte, die Ressourcen am Arbeitsmarkt seien bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Im Schnitt veranschlagen die Währungshüter nun ein Leitzinsniveau von 1,375 Prozent für Ende kommenden Jahres. Noch im Juni hatten sie lediglich 1,125 Prozent angepeilt. Die Märkte rechnen damit, dass die Zinswende erst Mitte 2015 kommen wird.

(Mit Material von dpa-AFX)

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