Milliardenaufträge für LNG, Stromversorgung und Rechenzentren verleihen einem früheren Ölfeld-Dienstleister neue Dynamik. Die Kombination aus wachsendem Auftragsbestand, steigenden Margen und strukturellem Energiebedarf könnte den Aktienkurs weiter antreiben.
Künstliche Intelligenz, Rechenzentren und der weltweite Ausbau der LNG-Infrastruktur treiben den Energiebedarf in die Höhe. Gleichzeitig müssen Stromerzeugung und bestehende Netze schneller, flexibler und effizienter werden. Genau an diesen Engpässen positioniert sich ein US-Konzern, der sich zunehmend von seinen Wurzeln im klassischen Ölfeld-Service löst.
Der Produzent liefert inzwischen Technologien für LNG-Terminals, Gaskraftwerke, Kompressoren, Offshore-Projekte und die digitale Optimierung von Energieanlagen. Besonders interessant: Das Wachstum hängt nicht allein von einer Erholung der US-Bohraktivitäten ab. Stattdessen profitiert das Unternehmen von mehreren langfristigen Trends – vom Gas- und LNG-Ausbau bis zum steigenden Strombedarf großer Rechenzentren.
Die jüngsten Quartalszahlen untermauern diese Entwicklung. Der Auftragseingang im Bereich Industrial & Energy Technology stieg im Jahresvergleich um rund 101 Prozent auf 7,1 Milliarden US-Dollar. Der entsprechende Auftragsbestand erreichte 37,1 Milliarden Dollar, konzernweit lagen die zugesagten künftigen Umsätze sogar bei 40,1 Milliarden Dollar. Das sorgt für eine ungewöhnlich hohe Visibilität in den kommenden Quartalen.
Auch die Qualität des Geschäfts verbessert sich. Die EBITDA-Marge kletterte auf 20,6 Prozent und lag damit bereits über dem zuvor angepeilten Ziel. Gleichzeitig stiegen bereinigtes EBITDA und Gewinn je Aktie, während der Free Cashflow auf 1,11 Milliarden Dollar sprang. Neue Aufträge für flexible Gasturbinen zur Stromversorgung von Rechenzentren sowie zusätzliche LNG-Projekte könnten den Wachstumskurs weiter stützen.
Zusätzlichen Rückenwind verspricht die abgeschlossene Übernahme eines Spezialisten für Wärmemanagement, Gas- und Luftverarbeitung, Kompression und CO2-Abscheidung. Damit erweitert der Konzern sein Technologieportfolio und könnte seine Stellung entlang der gesamten Energiewertschöpfungskette weiter ausbauen. Die entscheidende Frage lautet nun: Ist der Markt bereit, diese Entwicklung vollständig einzupreisen? Sollte das passieren, könnte es für die Aktie bis zu 35 Prozent nach oben gehen. Mit dem passenden Hebelprodukt sind sogar 338 Prozent drin. Wer wissen möchte, um welchen Wert es sich handelt und welches Hebelprodukt dazugehört, sollte die aktuelle Ausgabe des TradingDay nicht verpassen – dort wird der Trade des Tages vorgestellt.
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02.09.2026, 16:30
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