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Tesla: Das sind die Gründe für den Millionen-Schaden – deutscher Zulieferer verklagt

Tesla: Das sind die Gründe für den Millionen-Schaden – deutscher Zulieferer verklagt
Foto: Börsenmedien AG
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DER AKTIONÄR 21.01.2016, 09:45 ‧ DER AKTIONÄR
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Gerade einmal 208 Fahrzeuge des neuen SUV Model X wurden vom Verkaufsstart im September bis Ende 2015 verkauft. Der Grund für die schwachen Absätze ist nicht nur eine geringe Nachfrage, sondern vor allem eine stockende Produktion. Die „Falcon Wing“-Türen waren hierbei eine Problemquelle. Deshalb verklagte Tesla nun einen deutschen Zulieferer.

Probleme bei den Türen

Tesla gab bekannt, gegen den Hersteller der Türen, das deutsche Unternehmen Hörbiger Automotive Comfort System, vor Gericht zu ziehen. Das Unternehmen habe es nicht geschafft, die Türen richtig für das Model X zu designen, weshalb in der letzten Minute auf einen neuen Zulieferer umgestiegen werden musste. Das sorgte für Verspätungen bei der Auslieferung. Der Verkaufsstart musste einige Male verschoben werden. Tesla bekräftigte, dass aufgrund der Tür-Probleme ein Millionen-Dollar-Schaden entstanden sei. Das Fahrzeug musste sogar im Ganzen etwas verändert werden, um die Probleme zu umgehen. Hörbiger dagegen fordert weiterhin eine Zahlung von Tesla, nachdem der Elektroautohersteller die Zusammenarbeit beendet hatte. Tesla klagt nun gegen die Zahlung und verweist darauf, dass man keinen Vertrag gebrochen habe.

Sitze als eigentliche Störquelle

Zahlreiche Analysten gingen davon aus, dass die Türen die größte Störquelle der Produktion gewesen seien. Doch es gab noch Angaben des Tesla-Chefs Elon Musk noch einen schwerwiegenderen Störfaktor. „Die größten Herausforderungen waren die Sitze in der zweiten Reihe. Sie sind zwar fantastische Sitze, allerdings ist es sehr kompliziert, sie richtig hinzubekommen. Die Falcon-Wing-Türen waren wahrscheinlich nicht das kritischste Teil“, so der CEO.

Quelle: Börsenmedien AG

In einem sehr schwachen Gesamtmarkt ist auch die Tesla-Aktie zuletzt deutlich unter Druck geraten. Inzwischen notiert das Papier auf einem Achtmonatstief. Zwar bringen die guten Elektroauto-Neuigkeiten aus China und Deutschland für das Tesla-Papier neue Fantasie, doch aufgrund der schwachen Charttechnik halten sich Anleger derzeit zurück. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass Tesla weiterhin rote Zahlen schreibt.

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