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24.05.2018 Matthias J. Kapfer

Stemmer Imaging: Börsenfrischling gibt Vollgas

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STEMMER IMAGING I...

Am 02. Februar war es soweit – das Münchner Unternehmen Stemmer Imaging betrat das Frankfurter Börsenparkett. Wer direkt von Anfang an dabei war, und sich die Aktien des Neulings für einen Ausgabepreis von 34 Euro sicherte, freut sich bereits heute über ein Plus von über 26 Prozent.

Das wachstumsstarke Marktumfeld für industrielle Bildbearbeitung beflügelte die 9-Monatszahlen des Börsenneulings deutlich. Während die jährliche Wachstumsrate des Gesamtmarkts um zehn Prozent stieg konnte Stemmer Imaging um 15,7 Prozent auf 74,5 Millionen Euro Umsatz wachsen (Vorjahr: 64,4 Millionen Euro). Das bereinigte EBITDA kletterte um satte 35 Prozent auf 8,25 Millionen Euro, und lag somit deutlich über dem Vorjahreswert von 6,11 Millionen Euro. Weitere Zahlen im Detail.

„Die zunehmende Digitalisierung in der globalen Industrielandschaft und der Trend zu einer höheren Automatisierungstiefe in nahezu jedem Bereich der Produktion unterstreichen damit das deutliche Wachstumspotenzial des Geschäftsmodells der Stemmer Imaging AG. Diese Entwicklung spiegelt sich in den aktuellen Geschäftszahlen wider und bestätigt uns in der Strategie, unseren Wachstumskurs bei zunehmender Profitabilität weiter zu beschleunigen“, so Lars Böhrnsen, CFO des Unternehmens.

Prognose erhöht

Aufgrund der über den Erwartungen liegenden Ergebnisentwicklung und der sehr guten Auftragslage zum Ende des dritten Quartals 2017/18 erhöht Stemmer Imaging seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Der Vorstand erwartet der neuen Prognose nach einen Konzernumsatz in der Größenordnung von 99 Millionen bis 101 Millionen Euro (Bisher: 97 Millionen bis 100 Millionen Euro), bei einem bereinigte EBTIDA in Höhe von 10,8 Millionen bis 11,3 Millionen Euro.

26 Prozent Plus seit Februar

Stemmer Imaging wächst spürbar schneller als der Gesamtmarkt und überzeugt mit guten Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres. Zum Ende des Zweiten Quartals konnte das Unternehmen sogar das beste Halbjahresergebnis der Firmengeschichte einfahren. CFO Lars Böhrnsen äußert sich zudem im Interview mit DER AKTIONÄR Ende April äußerst positiv zur weiteren Unternehmensentwicklung. Das Interview können Sie hier nachlesen.

Für die Papiere des Unternehmens ging es seit dem Börsengang Anfang des Jahres schon ein ganzes Stück nach oben. Wer bereits vor dem Börsengang Aktien des Unternehmens zum Ausgabepreis von 34 Euro zeichnte, kann sich derzeit über ein Kursplus von über 26 Prozent freuen.