Salzgitter: Angriff auf die 40-Euro-Marke?

Salzgitter: Angriff auf die 40-Euro-Marke?
Foto: Börsenmedien AG
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Nikolas Kessler 26.05.2015, 11:25 Nikolas Kessler
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Bei Salzgitter geht es weiter bergauf: Positive Analystenkommentare und gute Vorgaben aus den USA bescheren der Aktie des zweitgrößten deutschen Stahlproduzenten einen gelungenen Start in die Woche. Am Dienstagvormittag gehört das Papier zu den Top-Werten im MDAX.

Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Salzgitter von 36 auf 38 Euro erhöht und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Die Markterwartungen an die Ergebniserholung beim Stahlkonzern seien aus seiner Sicht zu vorsichtig, schrieb Analyst Carsten Riek zur Begründung. Bereits im ersten Quartal habe sich gezeigt, dass die Umstrukturierungen in den Geschäftsbereichen Flachstrahl und Grobblech/Profistahl Früchte trage. Durch den steigenden Barmittelzufluss und weiteres Umbaupotenzial habe die Aktie noch Luft nach oben.

Auch die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für das Papier des Stahlriesen von 22 auf 29 Euro angehoben. Innerhalb des Grundstoffe-Sektors bevorzuge er die Edelstahlhersteller und Verpackungsunternehmen gegenüber den Papier- und Karbonstahlherstellern, schrieb Analyst Stephen Benson in einer Branchenstudie von Dienstag. Das höhere Kursziel für Salzgitter begründete Benson mit dem nach vorne verschobenen Bewertungszeitraum und geänderten Schätzungen. Die Einstufung auf „Sell“ hat Benson allerdings beibehalten.

Rückenwind aus USA

Bereits am Freitag hatten die Aktien von US Steel und AK Steel in New York jeweils rund fünf Prozent zugelegt und damit auch die europäischen Stahlwerte angetrieben. Grund war die Hoffnung auf entschlossenere Maßnahmen gegen Stahlimporte aus China zu Dumpingpreisen. Mitte Mai hatte die EU-Kommission bereits ein Verfahren gegen russische und chinesische Stahlhersteller eingeleitet.

Dabeibleiben

Derzeit notiert das Papier unterhalb des 24-Monats-Hochs bei 36,40 Euro. In diesem Bereich verläuft allerdings auch eine Widerstandslinie aus dem Jahr 2013. Gelingt der Ausbruch, wäre der Weg zur 40-Euro-Marke frei. Im Derivate-Musterdepot setzt DER AKTIONÄR mit einem Turbo-Bull (WKN: HY5FJV) auf weiterhin steigende Kurse.

(mit Material von dpa-AFX)

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