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Rheinmetall: Milliarden‑Fantasie in Osteuropa – löst sich die Aktie jetzt von den Tiefs?

Rheinmetall: Milliarden‑Fantasie in Osteuropa – löst sich die Aktie jetzt von den Tiefs?
Foto: pa/ dpa/ Rubert Oberhäuser
Rheinmetall AG -%
Maximilian Völkl Heute, 15:27 Maximilian Völkl

Die lange Konsolidierung bei Rheinmetall ist nach wie vor nicht beendet. Am Mittwoch legt die Aktie des Blue Chips zwar wieder einmal deutlich zu, doch noch sind die Hochs im Bereich der 2.000-Euro-Marke weit entfernt. Dabei bleibt die Nachrichtenlage sehr gut. Die jüngsten Meldungen kommen laut einem Focus-Bericht vom Schwarzen Meer, wo Rumänien seine Marine massiv ausbauen will.

Der rumänische Verteidigungsminister Radu Miruță kündigte demnach an, dass die Werft Mangalia grundlegend modernisiert wird. Laut einem Bericht von Monitorul Apărării și Securității wird Rheinmetall den Standort übernehmen, ausbauen und erneuern sowie dort künftig Schiffe für die rumänische Marine herstellen. Für die Mangalia-Werft war zuvor ein Insolvenzantrag gestellt worden, durch das Rheinmetall-Investment soll er gerettet werden.

Laut dem rumänischen Portal HotNews soll der DAX-Konzern mit seiner Sparte Rheinmetall Naval Systems vier Schiffe für die Marine im Volumen von insgesamt fast einer Milliarde Euro liefern. Es geht dabei um zwei Patrouillenschiffe für 836 Millionen Euro sowie zwei Schiffe für spezielle Tauchereinheiten für 87 Millionen Euro. Bis zu 60 Prozent der Schiffe sollen direkt in Mangalia gebaut werden. Nachdem die Modernisierung der rumänischen Marine zuletzt noch mehrfach gescheitert ist, soll durch das Rheinmetall-Programm nun eine schrittweise Erneuerung starten. Gleichzeitig dürfte die strategisch wichtige Werft langfristig ausgelastet sein – und sogar neue Arbeitsplätze entstehen.

Rheinmetall (WKN: 703000)

Rheinmetall ist durch den Kauf von Naval Vessels Lürssen in den Marineschiffbau eingestiegen. Das ohnehin breite Portfolio des Blue Chips ist damit noch stärker geworden. Die Auftragsbücher des Konzerns sind prall gefüllt. Umsatz und Gewinn dürften in den kommenden Jahren stark wachsen. DER AKTIONÄR bleibt trotz der jüngsten Durststrecke an der Börse optimistisch für den DAX-Titel gestimmt.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Rheinmetall.

Hinweis auf Interessenkonflikte:
Aktien der Rheinmetall befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.

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