06.11.2019 Michael Schröder

Rallye bei Allianz, Munich Re, Hannover Rück und Co verpasst? Das ist der Nachzügler

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Wüstenrot & Württembergische
Trendthema

Ein Blick auf die Charts von Munich Re, Talanx und Co zeigt: Aktien aus der heimischen Versicherungsbranche sind gefragt, sie notieren fast alle auf Mehrjahreshoch. Eine Ausnahme: die Papiere der Wüstenrot & Württembergische AG. Risikobewusste Anleger setzen auf eine kleine Aufholjagd.

Fundamentale Gründe für diese Underperformance gibt es keine. Deutlich geringere Versicherungsschäden und ein starkes Baufinanzierungsgeschäft haben der Finanzdienstleistungsgruppe bereits im ersten Halbjahr zu einem Gewinnsprung verholfen. Der Konzernüberschuss stieg um mehr als 50 Prozent auf 176 Millionen Euro. Neben den niedrigen Schadenssummen trug auch die verbesserte Bewertung von Wertpapieren zu dem Gewinnanstieg bei. Bei der Vorlage der Zahlen Ende August bestätigte Vorstand Jürgen Junker die Prognose, im Gesamtjahr einen Überschuss am oberen Ende der angepeilten Spanne von 220 bis 250 Millionen Euro (Vorjahr: 215 Millionen Euro) zu erreichen.

Neben dem starken Sachversicherungsgeschäft dürfte die Gesellschaft auch im dritten Quartal (Zahlen am 14. November) von der starken Baukonjunktur in Deutschland profitiert haben. Daher könnte sich die erst im Mai erhöhte Prognose am Ende des Jahres noch immer als zu konservativ erweisen. Spätestens dann sollte die Aktie ihre Underperformance aufholen.

Wüstenrot & Württembergische (WKN: 805100)

Mit dem nachhaltigen Sprung über den horizontalen Widerstand bei 18,40 Euro würde ein frisches Kaufsignal mit Ziel 19,75 Euro generiert. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot mit einem Hebel-Zertifikat auf dieses Szenario.

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