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03.02.2017 Fabian Strebin

Prinzip Hoffnung bei der Deutschen Bank

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Deutsche Bank

Trotz eines abermaligen Milliardenverlustes ist die Deutsche-Bank-CEO John Cryan optimistisch für 2017: „Wir schaffen heute die Grundlage dafür, morgen wieder eine erfolgreiche Bank zu sein. Das fällt uns zunehmend leichter, weil wir inzwischen sehen, wie die Saat langsam aufgeht und gedeiht“, sagte Cryan gestern auf der Pressekonferenz des Konzerns. Im laufenden Jahr hofft er, dass die Bank wieder in die Gewinnzone zurückkehrt. Denn der Januar sei deutlich besser gewesen für die Bank, als die letzten Monate des alten Jahres, so Cryan.

Kursziel fällt

Die Analysten teilen die Meinung der Deutsche-Bank-Führung anscheinend nicht. Am Donnerstag hagelte es zahlreiche Abstufungen, das durchschnittliche Kursziel für die Aktie beträgt nur noch 15,50 Euro. Neben dem Verlust von 1,4 Milliarden Euro für das letzte Jahr dürfte das noch einen anderen Grund haben: Die Bank blieb die Antwort schuldig, wie sie 2017 wieder Geld verdienen will.

So gab es weder konkrete Aussagen zur Zukunft der Postbank, noch ging Cryan auf Gerüchte ein, dass ein teilweises IPO der Deutsche-Asset-Management (DAM) geplant sei. Ursprünglich wollte die Deutsche Bank die Postbank an die Börse bringen oder verkaufen. Da der erhoffte Verkaufserlös derzeit am Markt nicht zu erlösen ist, wurde zuletzt auch eine Reintegration in den Mutterkonzern erwogen. Die DAM ist die einzige Sparte, die konstant Erträge erwirtschaftet und gilt als Perle des Konzerns. Unternehmensintern wird der Wert auf mindestens sechs Milliarden Euro geschätzt.

Für Mutige

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Die Deutsche Bank stochert weiter im Nebel, was die Strategie angeht, die Märkte verlieren langsam die Geduld. Trader können auf einen Bruch des Widerstandes bei 18,45 Euro setzen, wer bereits investiert ist, beachtet die 200-Tage-Linie bei 17,44 Euro.

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