Die Depot-2030-Firma freut sich auf das Pop-Up-Event im Oktober. Hier und in den USA sind die Hoheit über die eigenen Daten absolute Priorität – Hyundai ist ein Kunde, und auch zu Samsung Electronics gab es schon Gerüchte.
Palantir überrascht immer wieder gerne mit unkonventionellen Ansätzen und Events. Der KI-Pionier kehrt nun am 22. und 23. Oktober 2026 nach Seoul zurück. Koreanische Fans und Partner erhalten dort als Erste Zugang zur Merchandise-Kollektion Herbst/Winter 2026. Beim ersten Seoul-Pop-up im Oktober 2025 begrüßte Palantir knapp 5.000 Besucher. Der Andrang beim letzten Pop-up war zu Spitzenzeiten so groß, dass die Kapazitätsgrenze erreicht wurde. Eine Voranmeldung wird dringend empfohlen, um sich einen Zeitslot zu sichern.
Südkorea sei außerdem einer der größten kommerziellen Märkte Palantirs außerhalb der USA; dort gewinne das Unternehmen zunehmend an Dynamik. Das Thema der diesjährigen Veranstaltung sei Sovereign AI. Souveräne KI („Sovereign AI“) ermöglicht es diesen Institutionen, KI zu eigenen Bedingungen einzusetzen und dabei die Kontrolle über Daten, Abläufe und Fachwissen zu behalten.
Wie auch im neuen AKTIONÄR TV besprochen, ist etwa der koreanische Superschiffbauer HD Hyndai Kunde von Palantir.
Größte ihrer Art
Bereits Anfang 2026 wurde „die größte und am längsten angelegte Partnerschaft dieser Art, die Palantir in Korea eingegangen ist“, gemeldet. Sie erweitert den Einsatz der Palantir-Plattformen Foundry und Artificial Intelligence Platform (AIP) in der gesamten HD Hyundai Group erheblich. Ziel ist es, Schiffe schneller zu bauen. Die Plattformen von Palantir fungieren dabei als Orchestrierungsebene und ergänzen die Arbeiten an digitalen Zwillingen und 3D-Modellierung, die andere Technologiepartner leiten. Spannend: Die Allianz weitet den Plattformzugang auf das gesamte Geschäftsspektrum von HD Hyundai aus, darunter elektrische Systeme und Robotik.
ROK pop-up shop no.2 hannam-dong, seoul october 22 & 23 registration opens october 13, 10am kst stay sovereign. https://t.co/Uj9lfxry7C
— Palantir (@PalantirTech) October 12, 2026
Auch der Chip-Highflyer Samsung Electronic wurde im Jahr 2025 schon einmal als möglicher Kunde in der Presse genannt. Laut Korea Economic Daily hätten Samsung Electronics und Palantir zumindest zwischenzeitlich eine Zusammenarbeit gestartet – die Südkoreaner gelten als zurückhaltend, wenn es darum geht, Daten mit externen Unternehmen zu teilen.
Palantir setzt auch in den USA auf den Trend zu souveräner KI. Vor wenigen Tagen teilte die Depot-2030-Firma mit, auf Armada zu setzen, um souveräne KI auf modularen Rechenzentren bereitzustellen.
Die gemeinsame Lösung verbindet Palantirs Sovereign AI Operating System – mit AIP, Ontology, Foundry und Apollo – mit Armadas Galleon-Rechenzentren, der Armada Platform und dem Sovereign AI Grid. Unternehmen und Behörden sollen damit offene KI-Modelle auf eigener Infrastruktur betreiben und mit ihren eigenen Daten anpassen können. Rechenleistung, Daten und physische Systeme bleiben unter ihrer Kontrolle.
Die modularen Rechenzentren sollen sich laut Ankündigung innerhalb von Monaten statt Jahren bereitstellen lassen, auch an Standorten mit vorhandener Stromversorgung.
Palantir: „Stärkstes System“
Palantir setzt auch auf günstige Open-Weight-Modelle, um mit dem Partner Method Security mithilfe autonomer Cybersysteme Amerikas Infrastruktur zu schützen. Deutschland wünscht sich ein nationales „Palantir“ – doch der Vorsprung des US-Pioniers bleibt groß. Ich habe Andreas Perotti erreicht, der bei mehreren europäischen Konzernen und in Chinas Luftfahrtbranche aktiv war und nun ein Drohnen-Start-up gegründet hat. Er war vor Ort in der Ukraine und ist sehr vertraut mit den Trends bei den Militärs. Er sagt mir nun, es brauche „definitiv“ ein „europäisches Palantir“. Aber die Wahrheit ist: „Palantir ist mit Abstand das stärkste System der Welt. Ähnliches sehen wir heute nur auf chinesischer Seite. Palantir hat den Vorteil der enormen Masse an Daten. Diese Situation ist wahrscheinlich nur sehr, sehr schwer aufholbar.“
Ziel: „Neue Palantir und Nvidia“
Palantir ist neben Nvidia (+1.200 Prozent) und Bloom Energy Teil des Depot 2030. Gerade wurde die 500-Prozent-Marke übersprungen. Einfach hier für alle neuen Transkationen und Details freischalten.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Palantir Technologies.
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