Nvidia dreht an der Geldschraube. Der Chipkonzern stockt sein bestehendes Aktienrückkaufprogramm um zusätzliche 150 Milliarden Dollar auf. Damit hat das Unternehmen aus Santa Clara künftig die Genehmigung, eigene Anteile im Gesamtwert von 235 Milliarden Dollar vom Markt zu nehmen.
Der Rückkauf soll bis zum Geschäftsjahr 2028 abgeschlossen werden. Der Grund: Nvidia-Chef Jensen Huang will Bedenken über eine drohende Blase bei Künstlicher Intelligenz gezielt dämpfen. Huang betonte, das Wachstum werde von einem historischen Technologiewechsel hin zu KI und beschleunigtem Rechnen getrieben. Die neue Summe spiegele das Vertrauen in die langfristigen Chancen des Konzerns wider.
Fundamentale Stärke stützt diesen Optimismus. Bereits im August stellte das Management für das kommende Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 70 Prozent in Aussicht.
Börse reagiert mit Kursgewinnen
Während skeptische Stimmen zuletzt eine Abkühlung des KI-Hypes befürchteten, setzt das wertvollste Unternehmen der Welt ein klares Zeichen finanzieller Stärke. Entsprechend freundlich reagieren die Anleger. Die Aktie stieg im vorbörslichen New Yorker Handel um 1,3 Prozent auf 228 Dollar.
Die Rally des Branchenprimus setzt sich damit fort. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits um 20 Prozent zugelegt.
Für Anleger ist das ein starkes Signal. Solange der Konzern sein operatives Umsatzziel von 70 Prozent erreicht, liefert der massive Rückkauf den perfekten Treibstoff für den nächsten Kursschub.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
Nvidia-Aktien befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
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