04.03.2013 Florian Westermann

Nokia-Aktie: Euro-Stoxx-50-Rausschmiss – und jetzt?

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DAX
Trendthema

Die Aktie des finnischen Handybauers Nokia muss ihren Platz im Euro Stoxx 50 räumen. Unterdessen hat die Deutsche Bank das Kursziel für die Aktie angehoben. Wie geht es jetzt weiter?

Der europäische Leitindex Euro Stoxx 50 bekommt ein neues Mitglied. Vom 18. März an wird EADS dort den finnischen Handyhersteller Nokia ersetzen. Möglich wird der EADS-Aufstieg neben der zuletzt beachtlichen Kursentwicklung auch durch die Erhöhung des Streubesitzes. Nokia galt indes wegen des seit Jahren andauernden Niedergangs schon lange als Abstiegskandidat.

Die Änderungen ist eine sogenannte "Fast-Entry"-Entscheidungen. Dieser Regel zufolge kann ein Nicht-Indextitel in den Euro Stoxx 50 oder den Stoxx 50 aufsteigen, wenn er sich unter den Top-40-Werten auf der entsprechenden Auswahlliste platzieren kann. Dabei ersetzt dieser dann den kleinsten Indexwert. EADS etwa nimmt aktuell Platz 37 ein. Entscheidend waren diesmal die Schlusskurse per 28. Februar.

Kursziel leicht erhöht

Unterdessen hat die Deutsche Bank das Kursziel für die Nokia-Aktie von 1,50 Euro auf 1,80 Euro angehoben. Das Anlageurteil lautet aber nach wie vor "Verkaufen". Nokia sei immer noch stark im schrumpfenden Billighandymarkt engagiert und kämpfe im boomenden Smartphone-Geschäft gegen eine Flut sehr attraktiver Konkurrenzprodukte, schrieb Analyst Kai Korschelt in einer Studie vom Montag. Aufgrund unerwartet hoher Einsparungen im operativen Geschäft sowie einer positiven Entwicklung der Netzwerk-Tochter NSN wurden jedoch die Ergebnisschätzungen für 2013 und 2014 erhöht.

Wichtige Marke im Blick

Die Nokia-Aktie dürfte heute Morgen mit Verlusten auf den Euro-Stoxx-50-Rausschmiss reagieren. Aus charttechnischer Sicht ist es von Bedeutung, dass die wichtige Unterstützung bei 2,45 Euro standhält. Anleger sollten bei 2,40 Euro die Reißleine ziehen. Weitere Infos zu Nokia, Apple, Samsung und Co lesen Sie in der aktuellen AKTIONÄR-Ausgabe 11/13, die Sie hier bereits abrufen können.

Mit Material von dpa-AFX.

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