04.01.2016 Jonas Groß

Megatrend Auto 2.0: TomTom mit Übernahme!

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TomTom
Trendthema

Die TomTom-Aktie gehörte zu den Top-Performern im Jahre 2015. Zum Jahresende stand ein Jahresplus von über 120 Prozent zu Buche. Gleich am ersten Handelstag im neuen Jahr meldete TomTom eine Übernahme des polnischen Flottenmanagementunternehmens Finder. Trotz der starken Marktturbulenzen notiert die Aktie am Montag im Plus.

Kostensenkung als Hauptziel

Finder sorgt für die GPS-Überwachung des Fuhrparks eines Unternehmens, indem zahlreiche Informationen über die Fahrten der Mitarbeiter aufgezeichnet werden Es wird beispielsweise jeder gefahrene Kilometer registriert. Es lässt sich somit genau nachvollziehen, wann und wo welcher Mitarbeiter unterwegs war. Somit soll die Effizienz und die Produktivität der Mitarbeiter erhöht werden.

Finder wirbt vor allem damit, unnötige Kosten und unerschlossenes Potenzial aufzuzeigen. So ist es möglich, die Effektivität der Prozesse zu erhöhen und Mechanismen einzuführen, die für eine Verbesserung der Ergebnisse sorgen.

Synergieeffekte

TomTom erhofft sich durch die Akquisition seine Position seiner Geschäftseinheit TomTom Telematics als das am schnellsten wachsende Flottenmanagementunternehmen in Europa zu stärken. Thomas Schmidt, Hauptgeschäftsführer von TomTom Telematics, sagte, „Dadurch, dass wir die Stärken der TomTom Telematics-Aktivitäten mit Finder S.A. kombinieren, können wir uns direkt an einen großen und wachsenden Telematikmarkt mit großem Potenzial richten, um uns an der Spitze des Osteuropäischen Marktes zu etablieren.“

Zukunftsaktie

TomTom gehört zu den Profiteuren des Autos der Zukunft. Das Hauptgeschäft mit Real-Time-Karten dürfte weiter deutlich wachsen. Charttechnisch notiert die Aktie in direkter Nähe beim Allzeithoch. Anleger können noch auf den Zug aufspringen. Der Hot-Stock-Report hält die TomTom-Aktie im Depot 2030.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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