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22.04.2021 Carsten Kaletta

Las Vegas Sands: Zahlen sind nicht gerade der Jackpot, aber...

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Las Vegas Sands

Der Hotel-Casiono-Betreiber Las Vegas Sands hat gestern Abend nach US-Börsenschluss durchwachsene Zahlen präsentiert. Während die Verluste nicht ganz so schlimm wie prognostiziert ausgefallen sind, lagen die Umsätze unter den Schätzungen der Experten. Für das Gesamtjahr ist der Hotel-Casino-Betreiber, der sich auf die asiatischen Märkte konzentriert, zumindest verhalten optimistisch.

Konkret: Las Vegas Sands hat im ersten Quartal 2021 rund 1,2 Milliarden Dollar erlöst. Damit verfehlte man die Schätzungen der Analysten, die im Schnitt1,33 Milliarden Dollar auf ihren Zetteln stehen hatten.

Immerhin fiel der Verlust nicht ganz so hoch aus wie befürchtet aus: Statt der prognostizierten 26 Cent Miesen pro Aktie verbuchte der Hotel-Casino-Betreiber lediglich 25 Cent Verlust je Anteilsschein.

"Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass sich die Reise- und Tourismusausgaben in unseren Märkten erholen werden", sagte Unternehms-Boss Robert G. Goldstein. Die Kunden-Nachfrage bleibe robust, aber pandemiebedingte Reisebeschränkungen, insbesondere in Macao und Singapur, begrenzen weiterhin die Besucherzahlen, fügte er hinzu.

Die Las-Vegas-Sands-Aktien, die in den vergangenen sechs Monaten um 32 Prozent gestiegen sind, fielen im nachbörslichen US-Handel und verloren 0,8 Prozent auf 60,30 Dollar. Damit liegt das 52-Wochen-Hoch bei 66,62 in Reichweite.

Las Vegas Sands (WKN: A0B8S2)

Auch wenn die Zahlen nicht gerade der Jackpot sind – die Aktie sollte in den kommenden Monaten von den sich aufhellenden Wiedereröffnungs-Perspektiven profitieren. Gerade die traditionell sehr spielfreudigen Asiaten dürften einen großen Nachholbedarf verspüren und dürften zunehmenden Lockerungen förmlich entgegenfiebern. Kurzum: Investierte Anleger bleiben weiter am Roulette-Tisch sitzen.