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Foto: Börsenmedien AG
09.06.2014 Alfred Maydorn

JinkoSolar: 27 Prozent Strafzölle – na und?

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Das Management von JinkoSolar verurteilt in einer Stellungnahme die neuen Strafzölle auf chinesische Solarmodule. Der Solarkonzern sei enttäuscht über die vorläufig verhängten Strafzölle von knapp 27 Prozent, teilte aber gleichzeitig mit, dass sie keine signifikanten Auswirkungen auf das Gesamtgeschäft haben werden.

JinkoSolar reagiert mit deutlich Worten auf die neuen Strafzölle in den USA. Der Konzern muss ab sofort 26,89 Prozent Zoll auf in die USA exportierte Solarmodule zahlen und liegt damit im Mittelfeld der ab sofort verhängten Zollsätze, die von 18,56 bis 35,21 Prozent reichen.

Andere Wachstumsmöglichkeiten

JinkoSolar respektiere zwar die Entscheidung, sei aber keinesfalls mit ihr einverstanden. Aufgrund der ausgewogenen und breiten geografischen Aufstellung von JinkoSolar hätten die Zölle aber keine signifikanten Auswirkungen auf das Gesamtgeschäft von JinkoSolar. Man werde versuchen, die US-Kunden weiterhin zu versorgen, sich aber gleichzeitig nach anderen Wachstumsmöglichkeiten umsehen.

Tatsächlich ist JinkoSolar  aufgrund seiner weltweit Aktivitäten in der Lage, eventuelle Umsatzrückgänge in den USA durch neue Aufträge in anderen Regionen auszugleichen. Im ersten Quartal 2014 hatte das US-Geschäft einen Anteil von rund 20 Prozent an den Gesamterlösen von JinkoSolar.

Kaufniveau

Die Aktie von JinkoSolar hat sich nach dieser Äußerung zumindest stabilisiert, nachdem sie nach Bekanntgabe der Zölle zunächst unter Druck geraten war. Am Freitag in New York gab der Kurs um ein knappes Prozent nach und beendete den Handel mit 24,47 Dollar, was17,93 Euro entspricht. DER AKTIONÄR rät auf diesem Niveau zum Kauf der Aktie.

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