18.09.2013 DER AKTIONÄR

IVG Immobilien: Letzte Zuckungen eines Pennystocks?

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Trendthema

Die Aktie des angeschlagenen Immobilienkonzerns IVG zählt am Mittwoch zu den stärksten Aktien am Frankfurter Aktienmarkt. Zeitweise hatte das Plus mehr als 30 Prozent betragen. Geht es so weiter oder sind hier nur Zocker am Werk?

Bei überdurchschnittlich hohen Umsätzen - gehandelt werden zwölfmal so viele Stücke wie noch letzten Donnerstag - steigt die IVG-Aktie am Nachmittag um knapp 23 Prozent. Nachrichten aus dem Unternehmen gibt es nicht, auch keine neue Expertenmeinung.

Zocker am Werk

Die hohen Umsätze lassen vermuten, dass ein paar Zocker auf den Wert aufgesprungen sind und den Wert nach oben ziehen wollen. Oder es gibt wirklich jemanden, der daran glaubt, dass sich der Immobilienkonzern, der sich zum Beispiel mit dem Prestigeobjekt "The Squaire" verhoben hat, noch gerettet werden kann.

IVG-Vorstandschef Wolfgang Schäfers ist der Meinung, dass über ein sogenanntes Schutzschirmverfahren in eigener Regie ein neuer Sanierungsversuch gelingen wird. "Der Vorstand wird die Gespräche mit den Gläubigern vorantreiben, um die IVG wieder auf eine gesunde Basis zu stellen", hatte er Ende August gesagt. Die IVG sei gut aufgestellt, um das vor ihr liegende Verfahren rasch zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Finger weg!

Selbst wenn das Schutzschirmverfahren erfolgreich abgeschlossen wird, bedeutet das nicht automatisch, dass die Aktie explodiert. Die Alteigentümer würden in einem solchen Fall stark verwässert werden. Vorerst sollten Anleger deshalb einen Bogen um die Aktie machen.