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16.01.2015 Michael Schröder

Haemato und Syzygy: Dynamisches Dividenden-Duo

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DAX

Es gibt Aktien, die sind in Sachen Dividende in aller Munde: Allianz, BMW oder Munich Re – jeder erfahrene Börsianer hatte diese großen Standardwerten zumindest schon einmal auf der Watchlist. Es gibt aber auch kleine Nebenwerte, die mit einer kontinuierlich hohen Dividende glänzen.

Haemato wächst. Neben patentfreien und patentgeschützten Arzneimitteln für Therapien bei Krebs, HIV und anderen chronischen Krankheiten sind die Berliner seit Neuestem auch im Bereich von Schönheitsprodukten aktiv. „Mit der Einführung von Botulinum-Präparaten und Hyaluronsäure bearbeiten wir nun auch das stark wachsende Lifestyle-Segment im Gesundheitsmarkt“, so Finanzchef Christian Pahl. Das Geschäft brummt. Die Kapazitäten wurden deutlich erweitert, sodass die Gesellschaft weiter durchstarten kann. Der Umsatz dürfte im kommenden Jahr auf 225 Millionen Euro (2014e: 204 Millionen Euro) steigen. Unterm Strich könnte der Gewinn je Aktie von 0,40 auf 0,49 Euro steigen. Daraus resultiert ein KGV von 10. Da Haemato keine eigene Forschung und Entwicklung betreibt, sollte einer Fortsetzung der etablierten Dividendenpolitik nichts im Weg stehen. Die Ausschüttung für 2014 dürfte bei 0,30 Euro je Anteilschein liegen und 2015 sogar auf 0,40 Euro springen. Damit liegt die Dividenderendite aktuell bei 6,2 Prozent.

Die Digitalisierung hat die Spielregeln im Bereich des Marketings deutlich verändert. Das haben die Verantwortlichen bei Syzygy früh erkannt. Die Gesellschaft deckt die gesamte Wertschöpfungskette der digitalen Kommunikation und des digitalen Vertriebs ab. Die Internationalisierung macht Fortschritte. Mit BMW wurde zuletzt ein weiterer Top-Kunde gewonnen. Die Wachstumsraten können sich sehen lassen. Aufgrund des erfolgreichen Geschäftsverlaufs wurde Ende Oktober die Prognose für das Gesamtjahr 2014 angehoben. Man erwartet nun einen Umsatz von 44 Millionen Euro (Vorjahr: 35 Millionen Euro) sowie ein operatives Ergebnis von 3,6 Millionen Euro (Vorjahr: 2,02 Millionen Euro). Eine weiterhin konservative Planung, die Platz für Überraschungen bietet. Unter dem Strich könnte ein Gewinn von 0,35 Euro je Aktie stehen. Das würde einer Rendite von 5,3 Prozent entsprechen. Weitere Dividendensteigerungen liegen im Rahmen des Möglichen.

Spekulative Beimischung
Beide Nebenwerte überzeugen mit starkem Wachstum und einer soliden Dividendenpolitik. Risikobewusste Anleger können das Duo dem Dividenden-Depot beimischen.

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