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09.12.2020 Marion Schlegel

Doordash mit fulminantem IPO, Börsengang von Airbnb noch diese Woche – der Optimismus steigt

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DoorDash

Der US-Essensauslieferer Doordash hat am Mittwoch ein fulminantes Börsendebüt hingelegt. Der erste Kurs des Rivalen von Uber lag bei 182 Dollar, nachdem die Aktien für je 102 Dollar an die Aktionäre gegangen waren. Doordash hatte mit der Erstnotiz (IPO – Initial Public Offering) rund 3,4 Milliarden Dollar eingesammelt (2,8 Milliarden Euro).

Der Ausgabepreis lag bereits über der zuletzt angehobenen Preisspanne. Essenslieferdienste profitieren stark von den Auswirkungen der Corona-Krise. Die Führung von Doordash glaubt, dass dieser Trend weiterhin anhält. Auch bei dem Essenslieferdienst Delivery Hero mit Sitz in Berlin waren die Umsätze zuletzt kräftig in die Höhe gesprungen.

Derweil steht das nächste IPO schon in den Startlöchern. Der Apartment-Vermittler Airbnb wird laut einem Pressebericht in Bezug auf seinen Börsengang immer optimistischer. Mittlerweile gehe das Management davon aus, die bisher angegebene Preisspanne pro Aktie noch zu übertreffen, berichtete das "Wall Street Journal" ("WSJ") am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Erst Anfang der Woche hatte Airbnb seine Angebotsspanne auf 56 bis 60 Dollar erhöht. Jetzt soll der Börsengang, der für Donnerstag geplant ist, dem Bericht zufolge noch mehr einbringen. Damit könnte das Unternehmen insgesamt mit mehr als 42 Milliarden Dollar (rund 35 Milliarden Euro) bewertet werden.

Bei einem angenommenen 2021er-Umsatz von fünf Milliarden Dollar (wie im Jahr 2019) käme Airbnb auf eine ähnliches Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) wie der unmittelbare Wettbewerber und Marktführer Booking. Airbnb ist allerdings noch nicht profitabel und verbrennt nach wie vor viel Geld. DER AKTIONÄR bleibt deswegen bei seiner Einschätzung. Anleger sollten die Entwicklung von Airbnb nach dem anstehenden IPO zunächst von der Seitenlinie aus beobachten. Das gleiche gilt für Doordash – hier sollte man ersteinmal eine Beruhigung abwarten.

(Mit Material von dpa-AFX)