Jahrelang war es das Statussymbol schlechthin: ein Kleidungsstück im 4-stelligen Preisbereich, das man nicht kauft, weil man friert – sondern weil man zeigen will, wer man ist. Doch genau dieses Geschäftsmodell wird der Marke jetzt zum Verhängnis.
Die große Erholung im Luxusmarkt? Bleibt aus. Statt einer breiten Rally konzentriert sich das Börsengeschehen auf wenige Gewinner – und die Zahl der Verlierer wächst. Einer der größten könnte jetzt feststehen.
Die Zahlen sehen auf den ersten Blick noch ordentlich aus. Doch unter der glänzenden Oberfläche bröckelt es gewaltig: Das Wachstum kühlt ab, der wichtigste Markt wird unberechenbar, die Touristenströme versiegen – und ausgerechnet das teuerste Produkt im Sortiment wird von den Kunden in unsicheren Zeiten als Erstes von der Einkaufsliste gestrichen.
Charttechnisch ist die Lage längst gekippt: Unter der entscheidenden 200-Tage-Linie hat sich die Abwärtsbewegung dramatisch beschleunigt. Das nächste Ziel? Ein Niveau, das viele Anleger für längst überwunden hielten.
Während die meisten noch an den alten Glanz glauben und auf die Wende hoffen, positionieren sich clevere Anleger bereits auf der Gegenseite. Denn bei der Marke winkt nicht das Comeback – es droht der weitere Absturz. Welche Marke es trifft und wie Sie aus dem Absturz bares Geld machen, lesen Sie in der neuen Ausgabe von DER AKTIONÄR ab Seite 62.
Weitere Themen im Heft:
To the Moon
Der Hot-Stock der Woche öffnet Anlegern die Tür zu Europas spannendsten privaten Tech-Firmen – von Fintech über KI bis hin zur Raumfahrt. (S. 14)
Eine Million Dollar pro Tag
Die Straße von Hormus ist praktisch zu – und für die Eigner von Rohöltankern verwandelt sich jede Seemeile in Gold. (S. 36)
Offen wie ein Scheunentor
Der Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung hat gezeigt: Die Investitionen in Cybersicherheit müssen hochgefahren werden. Secunet-Lösungen können helfen, Sicherheitslücken zu schließen. (S. 38)
Wer gewinnt den Kampf um Energie?
Die Hyperscaler verändern den Energiemarkt. Alphabet sorgt mit Milliardeninvestitionen in Finnland für Aufsehen, durch die hohe Nachfrage steigen auch die Preise immer weiter. Doch wer profitiert eigentlich vom Wettlauf um mehr Strom? (S. 42)
Das Maß aller Dinge im OP
Wachsende Konkurrenzsorgen haben die Aktie des Weltmarktführers für OP-Roboter unter Druck gesetzt. Ist die Zeit für einen Einstieg gekommen? (S. 48)
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