Die Deutsche Bank treibt ihre Strategie der „Globalen Hausbank“ weiter voran und stellt dafür ihren Vorstand neu auf. Eine umfassende Personalrochade soll die nächste Wachstumsphase einläuten – mit besonderem Fokus auf Technologie und internationale Märkte.
Stefan Hoops wird zum 1. Mai 2026 in den Konzernvorstand der Deutschen Bank berufen. Hoops bleibt zugleich CEO der Fondstochter DWS und übernimmt zusätzlich das Ressort Vermögensverwaltung von James von Moltke, der die Bank Mitte 2026 verlassen wird. Die Doppelrolle soll die Verzahnung der DWS mit den übrigen Geschäftsbereichen stärken.
Ebenfalls zum 1. Mai steigt Marie-Jeanne Deverdun in den Vorstand auf. Als neue Technologievorständin (CTDIO) folgt sie auf Bernd Leukert und soll insbesondere die Skalierung von Betriebsmodellen sowie den Einsatz von Künstlicher Intelligenz beschleunigen.
Weitere Veränderungen folgen im Sommer: Fabrizio Campelli, Leiter der Unternehmens- und Investmentbank, wird zum 1. Juli 2026 stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Zudem hat der Aufsichtsrat die Verträge von Privatkundenvorstand Claudio de Sanctis sowie dem Regional-CEO Alexander von zur Mühlen vorzeitig bis 2029 verlängert. Ergänzt wird das Führungsteam durch Sicherheitschef Brent Phillips, der in das Konzernleitungskomitee aufrückt.
Laut Aufsichtsratschef Alexander Wynaendts und CEO Christian Sewing positioniert sich die Bank damit für die nächste Wachstumsphase. Im Zentrum stehen technologische Innovationen sowie eine stärkere Präsenz in globalen Wachstumsregionen.
Die personellen Weichenstellungen unterstreichen die strategischen Ambitionen der Deutschen Bank. Vor allem Stefan Hoops hat sich mit starken Leistungen bei der DWS einen Aufstieg in den Vorstand verdient. Für die Aktie ergibt sich daraus jedoch kein unmittelbarer Impuls – sie wurde im Zuge der Korrektur mit einem ordentlichen Plus ausgestoppt und ist vorerst keine laufende Empfehlung mehr.
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