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Desaster: Erster SMAG‑Kurs liegt deutlich unter Ausgabepreis

Desaster: Erster SMAG‑Kurs liegt deutlich unter Ausgabepreis
Foto: Chat-GPT
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Jan-Paul Fóri Heute, 11:05 Jan-Paul Fóri
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Das hatte sich bereits abgezeichnet: Der Börsenneuling SMAG ist mit einem deutlichen Abschlag auf den Ausgabepreis in den Handel gestartet. Damit bestätigt sich die Einschätzung von DER AKTIONÄR. Doch nicht nur der Börsengang von SMAG enttäuscht: Auch die Performance von Vincorion und Gabler lässt langfristig zu wünschen übrig.

• SMAG-Börsendebüt floppt – der erste Kurs liegt mit 35 Euro deutlich unter dem Ausgabepreis.
• Die Euphorie im Rüstungssektor ist dahin. 
• Die SMAG-Aktie ist kein Kauf. 

Es ist eine bittere Pille für alle Anleger, die den Börsengang von SMAG gezeichnet haben: Der erste Kurs liegt mit 35 Euro um 23,9 Prozent unter dem Ausgabepreis von 46 Euro. Statt Freude über schnelle Zeichnungsgewinne macht sich bei Anlegern Enttäuschung breit. Der gefloppte Börsengang zeigt zudem: Die Euphorie im Rüstungssektor ist dahin. 

Dass der Handelsstart holprig werden dürfte, kommt jedoch nicht aus heiterem Himmel: SMAG wurde hatte die rund 2,8 Millionen Aktien, die im Rahmen des IPOs den Besitzer wechselten, zuvor schon nur am unteren Ende der Preisspanne von 46 bis 54 Euro platzieren können, ein Indiz für eine schwache Nachfrage. Der erste Kurs, der mit 35 Euro Euro deutlich unter dem Ausgabepreis liegt, bestätigt dies. Doch damit nicht genug: Im weiteren Handelsverlauf rutscht der Kurs sogar bis auf 33,30 Euro ab. 

SMAG MOB.ANT.MASTS INH ON (WKN: A42FR1)

Die schwache Kursentwicklung von SMAG weckt bei Anlegern zudem unangenehme Erinnerungen an frühere Börsengänge wie den von Birkenstock. Der Sandalenhersteller startete im Oktober 2023 mit einem deutlichen Abschlag auf den Ausgabepreis von 46 Dollar in den Handel und notierte zum Auftakt nur bei 41 Dollar. Selbst fast drei Jahre später liegt die Aktie mit rund 45,48 Dollar weiterhin unter dem Emissionspreis.

Auch andere deutsche IPOs aus dem Rüstungssektor konnten bislang keine nachhaltige Euphorie entfachen. Bei Gabler lag der erste Kurs am Börsendebüt am 9. März zwar mit 47,20 Euro über dem Ausgabepreis von 44,00 Euro. Mit aktuell rund 48 Euro steht zwar ein Plus von etwa 20 Prozent zu Buche, vergleichen mit den China-IPOs, die dieses Jahr um mehrere 100 Prozent nach oben schossen, jedoch ernüchternd.

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Nur unwesentlich besser fällt die Bilanz bei Vincorion aus. Gegenüber dem Ausgabepreis von 17 Euro lag der erste Kurs am Börsentag noch bei 19,30 Euro und damit rund 14 Prozent höher. Inzwischen ist ein Großteil dieser Gewinne wieder abgeschmolzen: Mit aktuell etwa 18,31 Euro notiert die Aktie nur noch rund acht Prozent über dem Emissionspreis.

Der Börsengang von SMAG floppt wie erwartet. DER AKTIONÄR hatte Anlegern von einem Einstieg abgeraten. Auch jetzt drängt sich ein Kauf der Aktie nicht auf. Welche Titel stattdessen jetzt ins Depot gehören, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe. Diese finden Sie hier. 

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FAQs

Wer setzt alles auf SMAG-Lösungen?
Über 15 NATO-Partner sowie weitere Armeen weltweit setzen auf die Antennenmasten von SMAG. Insgesamt sind über 2.000 Systeme bereits im Einsatz.

Wie viele Masten sollen 2027 produziert werden?
Durch den Ausbau der Kapazitäten will SMAG bis 2027 jährlich 300 Systeme fertigen und die Produktionsfläche auf 20.000 Quadratmeter ausdehnen. 

Wo hat das Unternehmen seinen Hauptsitz?
Der SMAG-Hauptsitz befindet sich in Salzgitter-Bad (Niedersachsen). Beim Amtsgerichts Braunschweig ist das Unternehmen im Handelsregister unter der Nummer HRB 213117 eingetragen.

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