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DAX stottert erneut: Commerzbank, Fresenius, Munich Re und Porsche im Fokus

DAX stottert erneut: Commerzbank, Fresenius, Munich Re und Porsche im Fokus
Foto: Immersion Imagery/Shutterstock
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Michael Herrmann 16.07.2024, 17:59 Michael Herrmann

Der DAX hat am Dienstag an seine Vortagsschwäche angeknüpft. Der deutsche Leitindex und schloss mit einem Minus von 0,4 Prozent bei 18.518,03 Zählern. Der MDax büßte ebenfalls 0,4 Prozent ein und notierte am Ende des Handelstages bei 25.576,74 Punkten.

Größter DAX-Gewinner war am Dienstag die Commerzbank. Sie profitierte von einem Kommentar von Warburg Research. Das Analysehaus hat die Einstufung für Commerzbank vor Zahlen für das zweite Quartal auf „Buy“ mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Analyst Andreas Pläsier rechnet bei der Bank mit einem robusten Quartal sowie mit einer geringeren Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle.

DAX (WKN: 846900)

Zweitbester DAX-Wert war heute Fresenius. Auch der Medizinkonzern profitierte von einem Analystenkommentar. So hat Falko Friedrichs von Deutsche Bank Research hat die Einstufung für die Aktie vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Er rechnet mit guten Zahlen des Medizinkonzerns, gestützt sowohl vom Segment Kabi wie von der Krankenhausgruppe Helios. Fresenius könne zudem den Ausblick leicht anheben.

Fresenius (WKN: 578560)

Am anderen Ende des Leitindex stand heute die Porsche AG. Aufgrund neuer Sorgen in Bezug auf die Kauflust chinesischer Verbraucher und international drohende Zölle haben Autobauer generell heute zu kämpfen gehabt. In den USA fürchten die Anleger zusätzliche Zölle, sollte es zu einer zweiten Amtszeit von Donald Trump als US-Präsident kommen. Die Porsche AG traf es mit einem Minus von über vier Prozent besonders hart.

Porsche AG (WKN: PAG911)

Unter Druck standen auch die Rückversicherer Hannover Rück und Munich Re. Hintergrund war eine Meldung des französischen Konkurrenten Scor. Der Rückversicherer sprach eine Gewinnwarnung für sein Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft aus. Die Aktie brach daraufhin zeitweise um über 30 Prozent ein und zog auch die deutschen Konkurrenten leicht mit nach unten. Mit 1,7 und 2,3 Prozent war ihr Minus aber nicht ansatzweise mit dem Kursrutsch bei Scor vergleichbar.

Munich Re (WKN: 843002)

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