29.12.2014 Michael Schröder

DAX-Check: Griechenland vor Neuwahlen – Volatilität nimmt zu, aber ...

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Die Wahl eines neuen griechischen Staatspräsidenten ist auch im dritten Anlauf gescheitert. Laut Verfassung müssen nun vorgezogene Parlamentswahlen bis Anfang Februar stattfinden. Der DAX reagiert in der verkürzten letzten Handelswoche des Jahres mit Verlusten.

DER AKTIONÄR hat bereits erklärt: Scheitert die Wahl eines neuen griechischen Staatspräsidenten, könnte dies in dem von der Pleite bedrohten Land zu politischen Turbulenzen führen – mit entsprechenden Konsequenzen auch für den deutschen Aktienmarkt. Umfragen zufolge würde die Linke von Alexis Tsipras aus den nun fälligen Neuwahlen als stärkste Kraft hervorgehen, die absolute Mehrheit im Parlament aber verfehlen. Tsipras lehnt die Spar- und Reformpolitik der Regierung und der internationalen Geldgeber ab.

Mit dem Bekanntwerden der Nachrichten aus Griechenland, hat die Volatilität im DAX zwar schlagartig zugenommen. Dennoch bleibt aus charttechnischer Sicht vorerst alles beim Alten. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob der heimische Leitindex die zentrale Widerstandszone bei 9.910 bis 10.093 Punkten überwindet oder noch einmal kräftiger korrigiert.

Fällt der Index unter die 9.800er-Marke könnte es im Anschluss Richtung 9.671 Punkte gehen. Darunter ist dann mit einer neuen Verkaufswelle zu rechnen. Die nächsten Unterstützungen warten im Bereich von 9.590, 9.480 und 9.220 Punkten. Angerundet wird das Sicherungspaket durch die 200-Tage-Linie bei 9.535 Zählern.

(Mit Material von dpa-AFX)

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