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15.03.2019 Maximilian Völkl

Brexit, Trump und Draghi polarisieren: DAX legt Verschnaufpause ein - Wirecard im Fokus

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DAX

Der DAX wird am Freitag kaum verändert erwartet. Nach wie vor pendelt der Leitindex im Bereich um die 11.600-Punkte-Marke. Das Problem: Trotz der noch laufenden Berichtssaison fehlen dem DAX derzeit die Impulse. Die übergeordneten Themen bleiben der Brexit, der Handelsstreit und die Wachstumssorgen der EU.

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Keine guten Neuigkeiten gab es zuletzt auch bezüglich einer Einigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Laut US-Finanzminister Steven Mnuchin gibt es noch viel Arbeit bei den Verhandlungen. Ein Vertrag zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Machthaber Xi Jinping wird ihm zufolge deshalb nicht mehr im März zur Unterschrift kommen. Experten befürchten, dass die USA dem Deal keine Priorität mehr einräumen. Trump selbst zeigt sich weiter optimistisch, dass es zu einer Einigung kommt.


Quelle: tradingeconomics.com

Ohne neue Impulse von politischer Seite bleiben die Sorgen um die Konjunktur im Markt. Nachdem EZB-Chef Mario Draghi vergangene Woche die Wachstumsprognosen zusammengestrichen hat, befürchten viele Anleger, dass die Erwartungen an die Unternehmen überzogen sein könnten. Aufgrund der anhaltend expansiven Geldpolitik hat die EZB zudem kaum mehr Munition, um die Wirtschaft durch geeignete Maßnahmen zu stimulieren.

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Abwarten

An der Wall Street wurden die Entwicklungen beim Brexit und im Handelskonflikt ohne große Aufregung verdaut. Ohne Impulse von den US-Börsen wird auch beim DAX mit wenig Bewegung gerechnet. Anleger bleiben deshalb weiter an der Seitenlinie. Erst mit dem Sprung über das März-Hoch bei 11.676 Punkten wird es nach oben wieder spannend. Nach unten sichert die 11.370-Punkte-Marke weiter ab.

Wirecard im Fokus

Mit Wirecard steht ein DAX-Titel heute einmal mehr unter besonderer Beobachtung. Die Gesellschaft kommt nicht aus der Schusslinie. Während die Anleger gespannt auf den Abschlussbericht der Compliance-Untersuchung bei der Tochter in Singapur warten, nehmen die dortigen Behörden nun offenbar das Indien-Geschäft des deutschen Zahlungsabwicklers ins Visier. Konkret geht es um eine Übernahme aus dem Jahr 2015.

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