21.12.2015 Andreas Deutsch

Borussia Dortmund: 1. FC Köln als Kurskiller

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Die Aktionäre von Borussia Dortmund erleben einen schwachen Montag. Während der breite Markt ordentlich zulegen kann, knickt das BVB-Papier ein. Es sind die Nachwirkungen der schmerzhaften Niederlage gegen NRW-Meister 1. FC Köln.

Alexander Langhorst, Analyst bei GSC Research, bewertet die Kursverluste allerdings nicht über. „Das Ziel von Dortmund ist, Verfolger Nr. 1 zu bleiben“, so der Experte. „Und das das haben wir so auch in unserem Bewertungsmodell berücksichtigt.“ Die Mannschaft entwickele sich gut - auch mit dem neuen Trainer - und sei noch in allen Wettbewerben dabei. Vor allem auch im DFB-Pokal seien die Chancen nicht schlecht. GSC empfiehlt, BVB-Aktien zu kaufen; das Kursziel liegt bei 4,80 Euro.

Auch Experte Daniel Saurenz von Feingold Research sprach trotz der Niederlage in Köln von einer hervorragenden Hinrunde. Zusammen mit dem dem Überwintern in der Euro League könnten die Aktionäre des BVB entspannt auf das Jahr 2016 blicken. Der Kader habe an Wert zugelegt, mit der Champions League 2016/17 könne der Verein langsam planen und das Merchandising treffe die Erwartungen. Die Dortmunder etablierten sich in Deutschland als Nummer zwei. Sie hielten Vereine wie Wolfsburg auf Distanz.

Der BVB hatte am Samstag das letzte Spiel der Hinrunde beim 1. FC Köln mit 1:2 verloren. Dabei hatte der BVB bis zur 83. Minute durch ein Tor von Sokratis (15.) mit 1:0 geführt, bevor Zoller und Modeste für die Kölner trafen. Der 1. FC Köln hat damit in der Hinrunde gegen alle NRW-Erstligavereine, Mönchengladbach, Schalke, Leverkusen und Borussia Dortmund, gewonnen.

Durch die Niederlage hat Tabellenführer Bayern nun acht Punkte Vorsprung vor dem Zweiten BVB. Auf Platz 3 folgt Hertha BSC mit 32 Punkten.

Kursziel 5,50 Euro

Die BVB-Aktie hängt seit Juli im Seitwärtstrend fest. Ein Ausbruch würde der Aktie erst bei Kursen über 4,20 Euro gelingen. Der BVB hat gute Chancen, sich für die Champions League zu qualifizieren. DER AKTIONÄR sieht das Kursziel bei 5,50 Euro, der Stopp sollte bei 3,30 Euro gesetzt werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

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