Bitcoin? Muss man haben! Oder nicht? An der Kryptowährung scheiden sich nach wie vor die Geister. Während Börsenlegende Warren Buffett alle Bitcoin der Welt nicht für 25 Dollar kaufen würde, sehen Cathie Wood und andere Krypto-Größen den Kurs auf über eine Million Dollar steigen. Doch wie sollten Privatanleger handeln?
- Bitcoin erholt sich, bleibt vom Rekordhoch bei 126.272 Dollar aber weit entfernt.
- Gold entwickelt sich ruhiger und dient eher als Wertspeicher.
- Für Privatanleger reicht eine Bitcoin-Beimischung von fünf bis zehn Prozent.
Aktuell notiert Bitcoin bei rund 77.400 Dollar. Auf Monatssicht liegt die Kryptowährung 18 Prozent im Plus, auf Jahressicht aber noch 35 Prozent im Minus. Gold notiert dagegen bei rund 4.431 Dollar je Feinunze und kletterte binnen der vergangenen zwölf Monate um 19 Prozent.
Die jüngste Bitcoin-Erholung ist kräftig, hat den übergeordneten Abwärtstrend aber noch nicht beendet. Das Rekordhoch vom Oktober 2025 liegt rund 39 Prozent über dem aktuellen Kurs. Auch Gold notiert mit 4.431 Dollar deutlich unter dem Rekordhoch von 5.608 Dollar, trotzdem könnte die Ausgangslage kaum unterschiedlicher sein.
Denn die beiden Anlageklassen sind kaum miteinander vergleichbar: Gold besitzt eine jahrtausendealte Historie als Wertspeicher. Bitcoin ist deutlich jünger, digital und leichter handelbar – schwankt dafür erheblich stärker.
Was ist der Bitcoin wert?
Die langfristige These der Bitcoinbullen stützt sich auf die begrenzte Menge von 21 Millionen Coins, wachsende institutionelle Zuflüsse und die mögliche Rolle als digitales Gold.
Die Investmentgesellschaft ARK Invest von US-Investorin Cathie Woods kalkuliert für 2030 mit einer Bitcoin-Marktkapitalisierung von rund 16 Billionen Dollar. Das entspräche bei voller Umlaufmenge etwa 760.000 Dollar je Bitcoin. In einem bullisheren Szenario hält ARK auch mehr als 1 Million Dollar für möglich (DER AKTIONÄR berichtete).
Changpeng Zhao, der frühere Binance-Chef, sieht Bitcoin in diesem Zyklus bei 500.000 bis eine Million Dollar. Matt Hougan, Chief Investment Officer von Bitwise, hält bis 2035 sogar 1,35 Million Dollar für möglich, falls Bitcoin einen größeren Anteil des globalen Marktes für Wertspeicher gewinnt.
Das sind Szenarien, keine Kursziele mit eingebauter Garantie. Für die Erfüllung wären weitere Kapitalzuflüsse und eine breitere Akzeptanz nötig.
Der Bitcoin ist ein Spekulationsobjekt und kein unbedingtes Must-have. Eine Beimischung von fünf bis zehn Prozent eignet sich für risikobereite Anleger. Wer keine Wallet besitzt, setzt auf den nxtAssets bitcoin direct ETP. Dieses physisch besicherte Produkt bildet die Bitcoin-Entwicklung börsentäglich ab und ermöglicht Anlegern so, einfach von der Kursentwicklung zu profitieren. Das AKTIONÄR-Depot setzt ebenfalls auf den nxtAssets bitcoin direct ETP.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
Die nxtAssets GmbH, an welcher die Börsenmedien AG unmittelbar eine Beteiligung hält, ist Emittentin des Finanzprodukts: nxtAssets Bitcoin direct.
Der nxtAssets Bitcoin direct ETP befindet sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
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