Top oder Flop? Wasserstoff-Aktien im Check
12.11.2020 Marion Schlegel

BioNTech, Moderna, AstraZeneca & Co: "Ein Impfstoff alleine wird nicht reichen"

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BioNTech

Die Aktie von BioNTech gönnt sich nach der Rallye in den vergangenen Tagen derzeit eine Verschnaufpause. Bis auf knapp über 100 Euro ging es zuletzt bei dem Papier nach extrem starken Studiendaten zum am weitesten fortgeschrittenen Corona-Impfstoff-Kandidaten nach oben. Derzeit notiert das Papier bei 92,16 Euro.

BioNTech (WKN: A2PSR2)

Einen Kurssprung hat hingegen die Aktie des US-Mitbewerbers Moderna hingelegt. Mehr als acht Prozent ging das Papier am Mittwoch aus dem Handel an der Heimatbörse in New York. Wie das Unternehmen mitteilte, sieht es sich auf Kurs, noch in diesem Monat Daten aus der entscheidenden Studie mit seinem Corona-Impfstoff zu veröffentlichen. Im Dezember könnte dann in den USA eine Notfallgenehmigung beantragt werden.

MODERNA (WKN: A2N9D9)

Und auch beim dritten Wettbewerber der am weitesten fortgeschrittenen Impfstoff-Entwicklern ging es zuletzt deutlich aufwärts: bei AstraZeneca. Seit dem Tief Anfang Oktober konnte das Papier mehr als 1.000 Pence auf zuletzt 8.784 Pence zulegen.

Astrazeneca (WKN: 886455)

Derjenige, der als erstes einen Impfstoff am Markt platzieren kann, wird natürlich extrem gefeiert werden. Doch am Markt ist genügend Platz für weitere Impfstoffe, so dass auch wetiere Zulassungserfolge dringend benötigt werden.

"Denn obwohl der Impfstoff aus Mainz uns alle sehr hoffnungsvoll stimmt: An Transport und Lagerung des Impfstoffs werden sehr hohe Anforderungen gestellt, beispielsweise unterbrechungsfreie Tiefkühlketten", sagte der Entwicklungsminister Gerd Müller. "Ein Impfstoff alleine wird daher nicht reichen. Wir brauchen weitere, die auch einfacher zu handhaben sind und so in entlegene Regionen gebracht werden können."

DER AKTIONÄR bleibt für alle drei Unternehmen äußerst zuversichtlich gestimmt. Bei allen Werten ist in den kommenden Wochen weiter einiges an News zu erwarten. Allerdings sind auch alle drei Titel ganz klar spekulative Investments.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: BioNTech.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BioNTech und Moderna.

(Mit Material von dpa-AFX)