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20.03.2019 Maximilian Völkl

Bayer-Fiasko und Auto-Crash – DAX stürzt ab

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DAX

Es hätte so schön sein können: Am Dienstag kletterte der DAX über die 200-Tage-Linie und generierte damit ein starkes Kaufsignal. Doch von Euphorie ist bereits am Mittwoch keine Spur mehr zu sehen. Mit einem Minus von gut 1,5 Prozent leuchten die Vorzeichen beim Deutschen Leitindex deutlich rot. Doch der Absturz hat seine Gründe.

Im Gegensatz zu den vergangenen Wochen sind keine makroökonomischen Faktoren für den Absturz verantwortlich. Ursache ist vielmehr das Kursdesaster des DAX-Schwergewichts Bayer. Über zehn Prozent verliert die Aktie nach einem Rückschlag im Glyphosat-Prozess. Rund 85 Punkte des Kursverlusts beim DAX gehen auf das Bayer-Konto – es ist etwa die Hälfte des gesamten Minus.

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Hinzu kommt noch die erneute Schwäche der wichtigen Autobranche. Nach einem enttäuschenden Gewinnausblick von BMW gehen die Autoaktien auf breiter Front in die Knie. Für den DAX ist es in diesem Umfeld praktisch unmöglich, das Kaufsignal vom Vortag zu bestätigen. Inzwischen ist der Leitindex nicht nur unter die 200-Tage-Linie zurückgefallen, selbst die 11.600-Punkte-Marke wurde bereits getestet.

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Das Marktumfeld bleibt schwierig. Bayer drückt seit Monaten auf die DAX-Performance. Hinzu kommen Brexit, Handelskonflikt und Sorgen um das Wirtschaftswachstum. Noch hat sich das Chartbild nicht entscheidend eingetrübt. Anleger sollten aber nah am Markt bleiben und den Stopp beim Turbo-Long mit der WKN DDT2MK bei 9,10 Euro beachten.

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Behandelte Werte

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