08.09.2015 Thorsten Küfner

BASF: Fairer Wert bei 80,00 Euro

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DAX
Trendthema

Das Analysehaus Jefferies hat die Anteilscheine des Ludwigshafener Chemieriesen BASF wieder einmal genauer unter die Lupe genommen. Vor einer Investorenkonferenz des DAX-Konzerns wurde an der bisherigen Einschätzung nichts geändert. So stuft Analyst Laurence Alexander die Papiere weiterhin mit „Hold“ ein.

Allerdings wurde das Kursziel für die BASF-Aktie von 86 auf 80 Euro gesenkt. Alexander erklärte, dass der Chemiekonzern sein nachhaltiges Dividendenwachstum betonen dürfte und seine langfristige Sicht auf die Veränderungen innerhalb seines Geschäftsmodells präsentieren.

China-Geschäft birgt hohe Risiken
Indes hat die Großbank UBS die BASF-Titel erneut mit "Neutral" eingestuft. Analyst Thomas Gilbert beleuchtete in einer Branchenstudie vom Montag die Auswirkungen einer Wirtschaftsabkühlung in China auf den Chemiesektor. Generell sieht er in den Jahren von 2015 bis 2018 Risiken für die Unternehmensziele von BASF, K+S, DSM, Solvay, Akzo Nobel, Syngenta, Evonik, Arkema, Linde und Wacker Chemie.

Abwarten
Bei der BASF-Aktie ist derzeit keine Eile geboten. Anleger sollten hier zunächst weiterhin an der Seitenlinie verharren. Ein Einstieg bietet sich erst im Falle einer geglückten Bodenbildung an.
(Mit Material von dpa-AFX)


Aktueller denn je: Das Ende des Euro

Autor: Saint-Étienne, Christian
ISBN: 9783942888998
Seiten: 160
Erscheinungsdatum: 09.01.2012
Verlag: Börsenbuchverlga
Art: gebunden/Schutzumschlag
Verfügbarkeit: als Buch und eBook verfügbar

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Der Euro sollte die Entwicklung der EU zum einheitlichen Wirtschaftsraum befördern, ist jedoch aufgrund von konzeptionellen Fehlern gescheitert. Christian Saint-Étienne weist nach, dass sich die Eurozone nicht besser entwickelt hat als der Rest Europas oder des Westens und dass der Euro die Einheitlichkeit nur suggeriert, weil es an gemeinsamen Strukturen fehlt und jeder Staat seine eigenen Ziele verfolgt – dabei bleibt harte, fundierte Kritik an der Politik Deutschlands (und Frankreichs) nicht aus.

Saint-Étienne fasst drei Möglichkeiten für die ­Bewältigung der Krise ins Auge:

Föderalisierung der Wirtschafts-, Währungs- und Steuerpolitik – Schaffung einer „echten Eurozone“.
Fortsetzung der „Heftpflaster“-Politik, ein Rettungspaket nach dem anderen.
Das Zerbrechen des Euro nach dem Scheitern von 2., entweder „apokalyptisch“ oder „geordnet“, in Form zweier Euro-Währungen mit eigenen Zen­tralbanken in Frankfurt und Paris.

Auf den letzten zehn Seiten liefert Saint-Étienne Vorschläge für das Vorgehen Frankreichs angesichts des drohenden Endes des Euro – auch für deutsche Leser hochinteressant.

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