7 Kaufchancen vor der Trendwende >> zum Magazin
Foto: Börsenmedien AG
17.12.2015 Marion Schlegel

Apple mit über 100 neuen Apps – dieses Datum ist wichtig

-%
DAX

Apple und IBM haben bei ihrer Partnerschaft wie angekündigt über 100 Apps für mobile Geräte in Unternehmen entwickelt. In Deutschland greift unter anderem der Hausgeräte-Hersteller Bosch Siemens auf die Anwendungen zurück, wie die Partner am Mittwoch mitteilten. Bei ihm können Service-Techniker über die App Informationen über Störungen abfragen, Anleitungs-Videos eingespielt bekommen und auch Kontakt zur Zentrale aufnehmen. IBM bringt in die Anwendungen Technologien seines Supercomputers Watson ein, unter anderem, um durch maschinelles Lernen die richtigen Informationen im richtigen Moment bereitzustellen.

Die beiden Unternehmen hatten die Kooperation bei der Entwicklung von Apps für den Einsatz auf Apple-Geräten in Unternehmen im vergangenen Jahr geschlossen. Aktuell seien die meisten Anwendungen für das iPad-Tablet konzipiert, sagte IBM-Manager Urs Schollenberger der Deutschen Presse-Agentur. Auch das iPhone komme aber zum Einsatz. Die Computer-Uhr von Apple könne zum Beispiel in Situationen eingebunden werden, wenn Benachrichtigungen über Gefahren wichtig seien, etwa bei möglichen Alarmen in der Industrie.

Stärkung des B2B-Geschäfts

Weitere Unternehmen aus Deutschland werden nicht genannt. Interesse gebe es vor allem aus der Industrie, dem Einzelhandel, der Reisebranche und der Versicherungswirtschaft, sagte Schollenberger. Ein sehr interessanter Bereich sei auch das Gesundheitswesen, zum Beispiel mit der Betreuung von Patienten in Krankenhäusern. Hier gebe es in Deutschland aber regulatorische Hürden.

International gehören zum Angebot etwa Apps zum Planen von Geschäftsreisen, für Telefonkonferenzen oder Hotelmanagement, sowie für einzelne Berufsgruppen wie Vertriebsmitarbeiter, Autohändler, Zugbegleiter oder Bankberater. Ein weiterer Bereich sind Anwendungen für ältere Menschen, die darüber Kontakt zu Betreuern, Verwandten oder auch Einzelhändlern halten können.
Die Partnerschaft wurde von Marktbeobachtern auch als Versuch von Apple gesehen, die Position im Geschäft mit Unternehmen gegenüber Rivalen wie Microsoft und Google zu verbessern und auch den zuletzt schwächelnden Absatz der iPad-Tablets anzukurbeln.

Ergebnisse im Januar

Die Marktposition von Apple bleibt zwar stark. Vor den wichtigen Zahlen zum ersten Geschäftsquartal nimmt die Skepsis der Anleger aber zu. Klarheit über die Ergebnisse herrscht ohnehin erst nach deren Veröffentlichung am 26. Januar. Anleger beachten den empfohlenen Stopp bei 91,50 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
DAX - Pkt.
Apple - €

Buchtipp: Alles, was Sie über Stock-Picking wissen müssen

Es ist der Traum eines jeden Anlegers: die nächste Amazon, Apple, Tesla oder Google vor allen anderen zu finden, sie ins Depot zu legen, jahrelang nicht anzurühren und dann eines Tages den Verzehn-, Verzwanzig- oder gar Verhundertfacher sein Eigen zu nennen. Oder zumindest die Unternehmen zu finden, deren Anteile sich besser entwickeln als der Gesamtmarkt. Der Name dieser Kunst: „Stock-Picking“ – die Auswahl der Gewinner von morgen. Joel Tillinghast ist einer der erfolgreichsten Stock-Picker überhaupt. In diesem Buch teilt er seine Gedanken, seine Methoden und seine Strategien mit dem Leser. Er zeigt, welche Fehler die Masse macht, welche Nischen man ausnutzen kann, wie man denken sollte und vieles mehr. Unter dem Strich ein Lehrbuch, das seine Leser zu erfolgreicheren Anlegern machen wird.
Alles, was Sie über Stock-Picking wissen müssen

Autoren: Tillinghast, Joel
Seitenanzahl: 384
Erscheinungstermin: 08.09.2022
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-850-3