7 Chancen auf 111 Prozent
27.10.2020 Adam Maliszewski

Apple: iPhone wird Milliardär – was es damit auf sich hat

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Apple

Kurz vor der Bekanntgabe der Apple-Geschäftszahlen zum dritten Quartal kommen ganz andere Fakten ans Licht: Das iPhone wird zum Milliardär, so jedenfalls die Auswertungen einer Studie von Above Avalon, die am Dienstag vorgelegt wurde.

Die Zahl der Apple iPhones, die aktuell weltweit in Betrieb sind, kommt auf eine Milliarde. Ein Meilenstein!

Nach der Analyse von Neil Cybart von Above Avalon, verkauft Apple immer stärker an Verbraucherinnen und Verbraucher, die bereits ein iPhone besitzen. Zwar gelinge es dem Konzern, jedes Jahr 20 bis 30 Millionen neue iPhone-Benutzer zu gewinnen. Der Anteil der iPhone-Gesamtverkäufe an neue Benutzer sei über die Jahre hinweg aber stetig zurückgegangen. Im laufenden Jahr würden die iPhone-Verkäufe an neue Benutzer schätzungsweise weniger als 20 Prozent der gesamten iPhone-Verkäufe ausmachen – ein Rekordtief. 2016 lag der Wert noch bei 60 Prozent.

Wegen der hohen Gesamtnutzerzahl und der vergleichsweise treuen Kundschaft schätzt Cybart, dass Apple in 2021 erstmals den Absatzrekord aus dem Jahr 2015 von damals 231 Millionen iPhone-Geräten überbieten werde. Er rechnet mit einer Steigerung der Verkaufszahlen für das Geschäftsjahr 2021 auf 240 Millionen Geräte, Vier Prozent über dem bisherigen Verkaufsrekord.

In die Berechnungen nicht einbezogen wurden ausgemusterte Alt-Geräte, die nicht mehr genutzt werden. Weltweit werden nach Schätzungen verschiedener Marktforschungsunternehmen und des CIA World Factbooks rund acht Milliarden Smartphones aktiv genutzt.

Apple (WKN: 865985)

Die Apple-Aktie notiert derzeit rund 20 Prozent unter ihrem Allzeithoch. Am Montag hat sie aber dem schwachen US-Gesamtmarkt getrotzt und nahezu unverändert geschlossen. Mit Blick auf die mittel- und langfristige Entwicklung bleibt DER AKTIONÄR bullish. Investierte Anleger bleiben dabei, Neueinsteiger können vor den Zahlen weiterhin zugreifen.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Apple.