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12.03.2020 Emil Jusifov

Apple: Das nennt sich relative Stärke!

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Apple

Apple gehörte zu den Überfliegern des Jahres 2019. Erst im Februar diesen Jahres markierte die Aktie des größten Technologiekonzerns der Welt ihr Rekordhoch bei 327 Dollar. Doch damals war die Welt noch in Ordnung. Es hatte noch niemand geahnt, dass das Coronavirus die ganze Welt in eine Wirtschaftskrise führt und alle Top-Werte, Apple inklusive, zum Einsturz bringt.

Zuletzt machte Apple durch einen positiven Newsflow auf sich aufmerksam. Es wurde bekannt, dass Apples Lieferketten sich deutlich schneller von der Corona-Ausbreitung in China erholen als erwartet. Danach ließ der iPhone-Hersteller mitteilen, dass er fast alle seine Ladengeschäfte in Peking und anderen chinesischen Regionen wiedereröffnen ließ.

Technische Analyse

Aus charttechnischer Sicht sieht es für die Apple-Aktie noch nicht dramatisch aus. Nachdem die Unterstützungen bei 260 und 250 Dollar durchbrochen wurden, rückt nun die wichtige 200-Tage-Linie in den Mittelpunkt, welche sich bei 246,33 Dollar befindet. Verlieren die Bullen den Kampf um diese wichtige Marke, dann droht ein weiteres Abrutschen in Richtung der 240-Dollar-Marke. Spätestens hier sollten die Bären auf einen sehr starken Widerstand der Bullen treffen. Nach oben gilt es für die Bullen, schnell wieder die 250-Dollar-Marke zurückzuerobern und sich über dieser Marke nachhaltig festzusetzen. Danach könnten sie eine stärkere Gegenbewegung einleiten.

Die Apple-Aktie hat im Zuge der Gesamtmarktkorrektur über 22 Prozent eingebüßt. Im Vergleich dazu hat der Vergleichsindex Dow Jones bereits über 26 Prozent verloren. Damit schlägt sich die Aktie besser als der Gesamtmarkt. Auf 52-Wochen-Sicht steht immer noch ein Kursplus von 40 Prozent zu Buche. Auch der Chart von Apple zeugt von relativer Stärke und lässt Raum für eine stärkere Gegenbewegung der Bullen. Investierte Anleger lassen ihre Gewinne laufen. Anleger an der Seitenlinie warten auf ein Kaufsignal für den Neueinstieg.

Apple (WKN: 865985)

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Apple.


Der Autor Emil Jusifov ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Apple.