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05.08.2014 Thomas Bergmann

Allianz-Tochter-Pimco - ein Licht am Ende des Tunnels

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Allianz

"Der Konzern rechnet damit, dass Pimco wieder Kapitalzuflüsse auf historischem Niveau verbucht", hatte Allianz-Vorstand Dieter Wemmer auf einer Kapitalmarktveranstaltung des Unternehmens Anfang in London gesagt. Noch ist die Tochtergesellschaft des Münchner Versicherers von diesem Ziel weit entfernt, doch es gibt erste positive Anzeichen.

Niedrigste Abflüsse seit Mai 2013

Der Pimco Total Return Fund von Bill Gross hat im Juli Netto-Abflüsse von 830 Millionen Dollar verzeichnet. Das berichtete der Marktforscher Morningstar am späten Montag. Das Minus ist das kleinste seit Mai 2013, als Investoren damit begonnen hatten, angesichts der schlechten Entwicklung des weltweit größten Anleihefonds ihre Gelder abzuziehen.

Der Fonds kam laut Morningstar zuletzt auf ein Volumen von 223 Milliarden Dollar. In der Spitze verfügte er im Jahr 2013 über 293 Milliarden Dollar an Aktiva. Der 70-jährige Gründer und Investmentchef Gross hatte versucht, die Mittelabflüsse mit dem Versprechen zu stoppen, dass Pimco-Fonds bis zum Jahresende wieder an der Spitze sein werden.

Im Juli lag sein Bonds-Fonds aber hinter 89 Prozent vergleichbarer Fonds zurück. Auch im Jahresvergleich ist die Konkurrenz besser. Mit einem Plus von 3,6 Prozent muss Gross sich 55 Prozent vergleichbarer Fonds geschlagen geben.

Allianz bleibt kaufenswert

Der jüngste Rücksetzer der Allianz-Aktie ist eine reizvolle Einstiegsgelegenheit. Voraussetzung für einen nachhaltigen Kursanstieg ist zweifelsohne eine Entspannung in den weltweiten Krisenherden.

Buchtipp: University of Berkshire Hathaway

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