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30.03.2021 Michael Schröder

AKTIONÄR Hot-Stock va-Q-tec: Mehr als nur ein Impfstoff-Profiteuer - hier wächst etwas Grünes heran - die Hintergründe!

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va-Q-tec

2020 war für va-Q-tec das erfolgreichste Geschäftsjahr der 19-jährigen Firmengeschichte. Das Unternehmen baute im Rahmen der temperaturstabilen Transporte von CoVid-19-Testkits und -Impfstoffen die starke Positionierung als Spezialist für TempChain-Logistik weltweit weiter aus. Darüber hinaus wurde die Vakuumisolationstechnologie auch in anderen Bereichen weiterentwickelt, um vom weltweiten Potenzial hin zu einer höheren Energieeffizienz zu profitieren. Die Aussichten machen Lust auf mehr.

DER AKTIONÄR hat frühzeitig erklärt: va-Q-tec hat sich für den geplanten großvolumigen Transport von CoVid-19-Impfstoffen in eine sehr aussichtsreiche Position gebracht. Wesentliche Umsätze aus den Impfstofftransporten sind für das Jahr 2021 eingeplant. Für das laufende Geschäftsjahr geht va-Q-tec daher in Abhängigkeit davon, wann und in welchem Umfang Produktionsniveaus für CoVid-19-Impfstoffe hochgefahren werden und wie eine flächendeckende weltweite Distribution erfolgt, von einem besonders starken Umsatzwachstum auf 90 bis 100 Millionen Euro (Vorjahr: +12,0 Prozent auf 72,1 Millionen Euro) bei einer weiteren Steigerung der EBITDA-Marge (Vorjahr: 17 Prozent) aus. Damit liegen die Wachstumsraten beim Umsatz im Vergleich zum Vorjahr zwischen starken 24,8 und 38,7 Prozent. Die ersten Monate 2021 unterstützen den zuversichtlichen Ausblick.

Gewinnsprung erwartet

DER AKTIONÄR erwartet einen zügigen Start und eine schnelle Auslieferung des entsprechenden Impfstoffs – und damit auf ein übererfüllen der Prognose. Am Ende könnte bei einer EBITDA-Marge von über 20 Prozent unterm Strich der Turnaround gelingen und rund 0,50 Euro je Aktie verdient werden.

Niklas Bentlage von Montega Research hat das Kursziel für die Aktie von 41 auf 42 Euro erhöht. „va-Q-tec hat in 2020 das Wachstum der vergangenen Jahre erfolgreich fortgesetzt und einen weiteren Schritt in Richtung EBIT-Break-Even gemacht, der in 2021 deutlich überschritten werden sollte“, so der Analyst.

Keine Lieferengpässe

Ebenfalls wichtig: „Obwohl drei Schiffe mit Rohmaterialien für va-Q-tec im Suez-Kanal aufgehalten wurden, gibt es nach Unternehmensangaben derzeit keine Engpässe zu befürchten, da in den ersten Monaten des Jahres ausreichend Lagerbestände aufgebaut wurden“, so Bentlage. „Zusätzlich kommt va-Q-tec zu Gute, dass das Unternehmen im Vergleich zu Wettbewerbern die gesamte Wertschöpfungskette selbst abdeckt, wodurch die Abhängigkeit von externen Lieferanten vergleichsweise gering ist und die Produktion der Boxen und Container uneingeschränkt fortgeführt werden kann“, so der Experte weiter.

Ebenfalls positiv: Angesichts der starken Positionierung als Spezialist für TempChain-Logistik sowie fundamentaler Trends wie Umweltschutz und thermischer Energieeffizienz dürfte va-Q-tec auch in den Folgejahren auf einem dynamischen Wachstumspfad bleiben. Die Hightech-Vakuumisolationspaneele der Würzburger bieten entscheidende Vorteile, wo sichere und hocheffiziente Isolationslösungen auf engstem Raum gefragt sind, wie bei der Isolierung von Pipelines oder in der Gebäudedämmung. Auf Sicht rücken auch Anwendungen im Bereich E-Mobilität (Batterie-Hitzeschutz) in den Fokus.

va-Q-tec (WKN: 663668)

Vorstand Joachim Kuhn will sein Unternehmen zu der führenden High-Performance-Company im Bereich der Thermischen Energieeffizienz und der Thermoverpackung entwickeln. Dies eröffnet neben zusätzlichen Wachstumsperspektiven auch Potenziale zur technologischen Differenzierung - und sorgt mittelfristig für zusätzliche Wachstumsfantasie. Nach der mehrwöchigen Konsolidierung sollte die Aktie nun wieder Kurs auf die 40-Euro-Marke nehmen. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot nach ersten (Teil-)Gewinnmitnahmen auf dieses Szenario.

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