28.04.2015 Maximilian Steppan

Aixtron: Prognose bestätigt – Turnaround in Sicht!

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Der Spezialmaschinenbauer Aixtron hat seine Zahlen für das erste Quartal 2015 vorgelegt. Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 40,3 Millionen Euro zurück. Allerdings wurde das Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern (EBITDA) auf minus 6,4 Millionen Euro reduziert. Für Zuversicht sorgt zudem ein stabiler Auftragseingang und ein positiver Ausblick.

Der im September 2014 erhaltene Großauftrag eines chinesischen LED-Herstellers über 50 Showerhead(R)-MOCVD-Anlagen des neuen Typs AIX R6 wirkte sich erstmals auf den Auftragseingang und den Umsatz aus. Der Großteil dieses Auftrags wird jedoch im weiteren Verlauf des Jahres 2015 gebucht werden. Mit EUR 48,9 Mio. blieb der Auftragseingang inklusive Ersatzteilen und Kundendienst im ersten Quartal 2015 sowohl im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres (Q1/2014: 49,5 Millionen Euro) als auch gegenüber dem Vorquartal (Q4/2014: 49,3 Millionen Euro) stabil. Darin spiegelt sich die weiterhin vorsichtige Marktnachfrage im Berichtszeitraum wider.

Aixtron kann aber noch einige Zeit auf Aufträge warten, denn die liquiden Mittel inklusive kurzfristiger Finanzanlagen beliefen sich zum 31. März auf 263,2 Millionen Euro und damit lediglich knapp 30 Millionen Euro weniger als im März 2014.

Für Anleger am wichtigsten war der Ausblick des Vorstands für die restlichen drei Quartales des Jahres. Unternehmenslenker Martin Goetzeler rechnet im Jahresverlauf weiterhin mit einer schrittweisen Besserung. Goetzeler bestätigte die Prognose hinsichtlich der Umsatzerlöse von 220 bis 250 Millionen Euro. Für die zweite Jahreshälfte erwartet er sogar ein positives EBITDA. Dafür müssen allerdings die Überkapazitäten abgebaut werden. Eine dauerhaft anziehende Nachfrage ist dafür erforderlich. Hoffnung machte zuletzt im September vergangenen Jahres der eingangs erwähnte Großauftrag aus China.

Dabeibleiben
DER AKTIONÄR ist weiterhin positiv für die Aixtron-Aktie gestimmt. Denn der eingeschlagene Sparkus macht sich schon im Ergebnis bemerkbar. Investierte Anleger beachten aber den Stopp bei 5,90 Euro.