Palo Alto Networks hat am Dienstag nach US-Börsenschluss Zahlen zum abgelaufenen Quartal vorgelegt. Im Q1 steigerte der Cybersecurity-Konzern Umsatz und Gewinn stärker als von Analysten prognostiziert. Die Aktie reagierte darauf zunächst mit einem Kursfeuerwerk, das sich jedoch als Strohfeuer entpuppte.
• Palo Alto Networks hat im Q1 die Markterwartungen beim Umsatz und Gewinn je Aktie geschlagen.
• Der Ausblick schlag die Analystenprognosen leicht.
• Die Aktie reagierte nachbörslich mit wilden Kursausschlägen auf die Quartalszahlen.
Im Vorfeld hatten Analysten einen Erlös von 2,94 Milliarden Dollar und einen Gewinn je Aktie von 0,80 Dollar erwartet. Wie DER AKTIONÄR berichtete, steigerte Palo Alto Networks den Erlös im Vergleich zum Vorjahr jedoch um 31 Prozent auf drei Milliarden Dollar. Gleichzeitig fiel auch der bereinigte Gewinn je Aktie mit 0,85 Dollar höher als erwartet aus.
Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit modernen Sicherheitslösungen. Die jährlich wiederkehrenden Umsätze (ARR) in diesem Bereich schnellten um 60 Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar nach oben. Darin enthalten sind 1,6 Milliarden Dollar aus den jüngsten Übernahmen von CyberArk und Chronosphere.
Zudem punktete Palto Alto Networks beim Ausblick: Der Gewinn je Aktie soll zwischen 0,96 und 0,98 Dollar liegen, der Markt rechnete bisher mit 0,94 Dollar. Beim Erlös peilt das US-Unternehmen mit bis zu 3,35 Milliarden Dollar ebenfalls mehr als die von Analysten prognostizierten 3,28 Milliarden Dollar an. Ergo: Der Wachstumskurs dürfte sich fortsetzen.
Nachbörslich schnellte die Aktie um bis zu elf Prozent nach oben, drehte aber letztlich ins Minus und verlor drei Prozent. Nach der starken Rally – die Aktie kletterte in den vergangenen vier Wochen um 61 Prozent – wären Gewinnmitnahmen nicht verwunderlich. Trotzdem haben AKTIONÄR-Leser Grund zur Freude: Der in Ausgabe 20/26 empfohlene Optionsschein liegt 1.328 Prozent im Plus und hat immer noch Potenzial. Alle Daten zur Mega-Empfehlung finden Sie im Derivate-Rückblick der neuen Ausgabe. Das E-Paper können Sie hier erwerben. Zudem finden Sie in der Titelstory eine ausführliche Einschätzung zur Aktie.
FAQs
Woher stammt der Name Palo Alto Networks?
Der Name geht auf die Stadt Palo Alto im US-Bundesstaat Kalifornien zurück. Dort befindet sich das Herz des Silicon Valley, einer der weltweit wichtigsten Technologie-Regionen. Palo Alto Networks wurde 2005 gegründet und hat seinen Hauptsitz bis heute in der Stadt, die auch Heimat zahlreicher anderer Tech-Größen ist.
Was macht Palo Alto Networks eigentlich?
Palo Alto Networks zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Cybersicherheitslösungen. Das Unternehmen schützt Unternehmen, Behörden und Organisationen vor Hackerangriffen, Schadsoftware und Datendiebstahl. Das Angebot reicht von Netzwerk- und Cloud-Sicherheit bis hin zu KI-gestützten Sicherheitsplattformen, die Bedrohungen in Echtzeit erkennen und abwehren sollen.
Warum ist Palo Alto Networks heute so wichtig?
Palo Alto Networks gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Cybersicherheitslösungen und schützt Tausende Unternehmen, Behörden und kritische Infrastrukturen vor Cyberangriffen. Da immer mehr Daten in die Cloud verlagert werden und die Zahl der Hackerangriffe stetig zunimmt, steigt die Nachfrage nach den Lösungen des Konzerns kontinuierlich.
Heute, 08:06