11.10.2016 Michel Doepke

-25%: Qiagen-Konkurrent Illumina schockt mit Umsatzwarnung

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Qiagen
Trendthema

Gestern meldete der US-Konzern Illumina nachbörslich eine Umsatzwarnung für das dritte Quartal. Anleger straften die Papiere mit hohen zweistelligen Kursverlusten ab. Diese Meldung belastet auch die Qiagen-Aktie.

Illumina rutscht ab

Ursprünglich rechnete der amerikanische Diagnostik-Spezialist im dritten Quartal mit Umsätzen von 625 bis 630 Millionen Dollar. Nun kalkuliert der Konzern mit Umsätzen um die 607 Millionen Dollar. Im vierten Quartal erwartet Illumina ähnliche Umsätze. Nachbörslich verlor die Aktie des Biotech-Unternehmens aus San Diego bis zu 25 Prozent. Begründet wird der Umsatzrückgang mit einer geringeren Nachfrage für Sequenzierungsprodukte.

Durch diese negative Branchennachricht reagierte auch der europäischen Vertreter Qiagen mit Kursverlusten. In der Spitze gab der TecDAX-Titel rund 2,5 Prozent ab. Zuletzt sorgte ein Patentstreit im Bereich Next-Generation-Sequencing zwischen den beiden Biotech-Firmen für Furore. Ein Bezirksgericht aus Kalifornien gab dem Antrag des US-Konkurrenten Illumina auf einstweilige Verfügung gegen das Biotech-Unternehmen Qiagen statt.

Chart Illumina in Euro

Charttechnisch rückt die wichtige Unterstützung im Bereich von 120 Euro bei Illumina in den Fokus. Bereits im April enttäuschte der amerikanische Konzern beim Umsatz und verlor 18 Prozent  (Rot markiert). Damals stoppte die Talfahrt in dieser Chart-Region. Fällt diese Marke, sind Kurse um die 100 Euro das nächste Ziel.

Qiagen Favorit

Trotz der heutigen Tagesverluste bleibt Qiagen aussichtsreich. Rücksetzer können spekulative Anleger zum Aufbau einer Position nutzen. Bereits investierte Anleger bleiben an Bord.

 

Fernöstliche Weisheit für entspannten Anlageerfolg

Autor: Spitznagel, Mark
ISBN: 9783864702945
Seiten: 368
Erscheinungsdatum: 03.03.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

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Regierungen, die überregulieren, Zentralbanken, die Wirklichkeiten am Markt verzerren. Der Investment-Ansatz der Österreichischen Schule meint seit 150 Jahren: Die Menschen verdienen etwas Besseres.
Er befürwortet sich selbst regulierende Märkte, in denen freie Menschen in einer freien Gesellschaft interagieren. Mark Spitznagel, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Investoren unserer Tage, verbindet in »Das Tao des Kapitals« die zentralen Elemente des zeitlosen Investment-Modells »Privateigentum, freie Märkte, stabile Währung und eine liberale Gesellschaft« mit den Gedanken des Taoismus. So wie sich der Mensch im Taoismus an die Gegebenheiten anpassen soll, so sollte auch der Investor den Märkten freien Lauf lassen – und die Früchte seiner Geduld ernten. Spitznagel weist in seinem Ansatz des Austrian Investing den Weg.