Die US-Bilanzsaison läuft operativ stark: 75 Prozent der S&P-500-Unternehmen schlagen beim Gewinn die Erwartungen, das Gewinnwachstum liegt bei rund 12 Prozent – deutlich über den Prognosen. Trotzdem bleibt die Börsenreaktion auffällig: Gute Zahlen werden oft kaum belohnt, Verfehlungen dagegen hart abgestraft. Alfred Maydorn sieht dahinter „Flüsterschätzungen“ und zu hohe inoffizielle Erwartungen.
Im Fokus stehen mehrere „gefallene Börsenstars“: PayPal rutscht nach enttäuschendem Ausblick und abruptem CEO-Wechsel weiter ab – für Maydorn ein Warnsignal, „Buy-the-Dip“ sei hier gefährlich. SAP gerät als Softwarewert zusätzlich unter Druck: Die wachsende KI-Angst vor Disruption belastet die ganze Branche, auch wenn die Zahlen an sich ordentlich waren. Novo Nordisk enttäuscht mit einem schwächeren Ausblick: Konkurrenz und fallende Preise im Abnehm-Markt drücken auf Marge und Perspektive.
Beim Rohstoffthema bleibt Maydorn hingegen klar bullisch: Der Silber-Crash sei zwar extrem gewesen, am strukturellen Defizit habe sich aber nichts geändert – er erwartet eine schnelle Rückkehr über 100 US-Dollar und sieht bei Minenwerten Chancen.
BYD leidet unter schwachen Januar-Zahlen, doch der Förderwechsel in China erklärt einen Teil der Delle – die Story hält Maydorn grundsätzlich für intakt. Überraschend: AMD liefert stark, fällt aber trotzdem – für ihn eher ein Hinweis auf überzogene Erwartungen. Positiv heraus sticht Lumentum: starke Zahlen, noch stärkerer Ausblick – ein Beispiel dafür, wie neue Märkte echte Kursraketen erzeugen können.
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