Der Nasdaq steht weiter unter Druck und testet die Unterstützung bei 28.700 bis 28.900 Punkten. Hält sie nicht, rückt das lokale Tief bei rund 27.000 Punkten in den Fokus. Während Techwerte nachgeben, zeigen sich defensive Aktien stabiler. Die Fed ließ die Zinsen unverändert; erhöhte Inflation, robustes Wachstum, hohe Ölpreise und US-Renditen bleiben wichtige Belastungsfaktoren.
Amazon enttäuschte mit einem Umsatz von knapp 202 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn je Aktie von 1,89 US-Dollar die Erwartungen. Trotz kräftigen AWS-Wachstums sorgen hohe Investitionen für Sorgen um den Free Cashflow. Sandisk legte beim Umsatz um 378 Prozent auf 11 Milliarden US-Dollar zu und erreichte eine bereinigte Bruttomarge von 85 Prozent. Das Kursziel bleibt bei 2.000 US-Dollar.
Coinbase verbuchte 719 Millionen US-Dollar Gewinn, allerdings vor allem dank Wertsteigerungen eigener Kryptowährungen. Die Handelsgebühren sanken um 43 Prozent; bei 145 US-Dollar liegt eine wichtige Unterstützung. Zugleich belastet ein Sicherheitsvorfall bei Binance den Kryptomarkt: Bitcoin fiel zeitweise auf 76.000 US-Dollar. Die Kostenbasis kurzfristig orientierter Anleger bei 75.800 US-Dollar rückt nun in den Blick.
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