Der DAX steigt 1,4 Prozent über 26.000 Punkte, während die Wall Street nach starken Quartalszahlen und gemischten Unternehmensausblicken unter Druck steht. Der PCE-Deflator fällt wie erwartet aus, das US-BIP besser als prognostiziert. Im Fokus steht zudem die EZB, die den Leitzins voraussichtlich bei 2,5 Prozent belässt. Berichten zufolge könnte Christine Lagarde am 7. Februar kommenden Jahres vorzeitig ausscheiden.
Adidas legt nach bestätigter Prognoseanhebung zu. Volkswagen bleibt trotz Milliardenabschreibungen bei Porsche und schwacher China-Geschäfte im Plus. Vonovia senkt den Ausblick und fällt auf ein Zehnjahrestief. In der zweiten Reihe überzeugt Aixtron mit einem positiven Ausblick, während Heidelberger Druck nach einem schwachen Halbjahr zeitweise 23 Prozent verliert.
An der Wall Street steigt Microsoft nach starken Zahlen und 48 Prozent Cloud-Wachstum rund 5 Prozent. Alphabet verliert nach enttäuschenden Ergebnissen etwa 12 Prozent. Auch ServiceNow und Fortinet geraten kräftig unter Druck. Merck gewinnt rund 5 Prozent; das Kursziel liegt bei 178 US-Dollar. Übernahmespekulationen bewegen Marvell und Lumentum: Marvell gibt mehr als 10 Prozent nach, Lumentum steigt 67 Prozent.
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