Der DAX startet unter Druck in den Handelstag und droht erneut die wichtige Marke von 24.000 Punkten zu testen. Belastend wirken vor allem steigende Ölpreise im Zuge der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, während sich der Markt gleichzeitig auf eine fragile Waffenruhe und deren mögliche Verlängerung einstellt.
Zwar hatte der Index gestern noch knapp über der 200-Tage-Linie geschlossen, doch die Stimmung kippt am Morgen wieder spürbar.
Auf Einzeltitelebene bleibt das Bild gemischt. Infineon profitiert von starken Branchenimpulsen aus dem Halbleitersektor, auch SAP steht vor den Quartalszahlen im Fokus, während Siemens Energy mit einem neuen Rekordniveau überzeugt. Auf der Verliererseite belasten vor allem zyklische und reiseabhängige Werte wie TUI, wo gesenkte Prognosen und schwächere Buchungen zunehmend auf die Aktie drücken.
In der zweiten Reihe sorgen K+S und BASF für positive Impulse, gestützt durch höhere Preise im Chemie- und Düngemittelsektor. Gleichzeitig bleibt der Druck auf Automobilzulieferer wie Stabilus hoch, auch wenn die aktuellen Zahlen leicht über den Erwartungen liegen.
Insgesamt bleibt der Markt stark nachrichtensensibel: Ölpreis, Geopolitik und laufende Berichtssaison bestimmen kurzfristig die Richtung, während der DAX technisch weiter um die Stabilisierung oberhalb der 24.000er-Marke kämpft.
Worauf es jetzt für den DAX ankommt, erläutert Thomas Bergmann in dieser Sendung. Der DAX-Experte zeigt, welche Hürden und Unterstützungen von Bedeutung sind. Sehen Sie den DAX-Check von Montag bis Freitag live um 09:00 Uhr auf YouTube.
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