Der DAX setzt seine Erholung fort und nähert sich wieder der wichtigen Marke von 24.000 Punkten. Nachdem die geopolitischen Sorgen zuletzt belastet hatten, gelingt es dem Markt aktuell, diese vorerst auszublenden.
Positiv ist, dass das zuvor gerissene Gap nahezu geschlossen wurde. Dennoch bleibt Vorsicht angebracht, da das Death Cross weiterhin aktiv ist. Entscheidend wird jetzt, ob der DAX die Zone um 24.100 Punkte nachhaltig überwinden kann – erst dann würde sich das charttechnische Bild klar aufhellen.
Bei den Einzelwerten sorgt Heidelberger Druck mit dem Einstieg in die Drohnenabwehr für Fantasie und deutliche Kursgewinne. Hochtief bleibt dank neuer Großaufträge im Aufwärtstrend, während Infineon von seiner starken Marktstellung im Chipbereich profitiert und ebenfalls zulegen kann. Schwieriger bleibt die Lage bei Nemetschek: Trotz Übernahmefantasie ist der Abwärtstrend noch intakt.
Im Industriebereich rückt Salzgitter durch mögliche EU-Schutzmaßnahmen für die Stahlbranche in den Fokus, während Nordex weiterhin von stabilen Aufträgen profitiert. Tonies überzeugt mit Wachstum und besseren Margen, bleibt aber eher ein Nischenthema.
Insgesamt steht der Markt an einem wichtigen Punkt: Die Erholung läuft, aber erst ein Ausbruch über 24.100 Punkte würde für ein nachhaltigeres Aufwärtsmomentum sorgen.
Worauf es jetzt für den DAX ankommt, erläutert Thomas Bergmann in dieser Sendung. Der DAX-Experte zeigt, welche Hürden und Unterstützungen von Bedeutung sind. Sehen Sie den DAX-Check von Montag bis Freitag live um 09:00 Uhr auf YouTube.
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