Der deutsche Aktienmarkt hat einen echten Handelstag der Extreme erlebt. Die Schwankungen waren enorm: Die Handelsspanne beim DAX lag bei mehr als 1.300 Punkten – ein klares Zeichen für die aktuell hohe Nervosität der Anleger. Trotz dieser starken Ausschläge konnten sich am Ende die Bullen durchsetzen, sodass der Leitindex deutlich im Plus aus dem Handel ging.
Für den heutigen Handelstag zeichnet sich jedoch bereits wieder Gegenwind ab, auch wenn die internationalen Vorgaben auf den ersten Blick gar nicht so schlecht sind. Sowohl die Wall Street als auch die Börsen in Asien präsentierten sich zuletzt freundlich und lieferten eigentlich unterstützende Signale.
Belastend wirkt vielmehr die weiterhin unklare Lage im Iran-Konflikt. Die Frage, ob und wann es zu einer Entspannung kommen könnte, bleibt offen und sorgt für Zurückhaltung an den Märkten. Entsprechend reagieren Anleger sensibel auf jede neue Nachricht aus der Region.
Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Ölpreise. Nachdem diese zuletzt deutlich nachgegeben hatten, ziehen sie nun wieder an. Bei den Einzelwerten geht es neben den Ölpreisen heute um Chevron, Bayer, SAP, Lanxess, Vonovia und die Commerzbank. Martin Weiß, stellvertretender Chefredakteur vom Anlegermagazin DER AKTIONÄR, informiert über die Lage an den Märkten.