Der DAX hat sich zuletzt schwergetan. Nach einem Minus von rund 1,4 Prozent am Mittwoch musste der deutsche Leitindex gestern den nächsten deutlichen Rückschlag hinnehmen: Die Verluste beliefen sich auf 1,18 Prozent. Damit steht der Markt bereits den zweiten Handelstag in Folge unter Druck. Zum heutigen Handelsstart können sich die Bullen jedoch wieder Hoffnung machen.
Für etwas Entspannung sorgten Berichte über mögliche US-Angriffe auf den Iran. US-Präsident Donald Trump widersprach diesen Meldungen, woraufhin die Ölpreise zurückkamen. Das könnte die Sorgen vor einer weiteren Eskalation und möglichen Folgen für die Energieversorgung vorerst etwas dämpfen.
Die Vorgaben aus den USA und Asien bleiben dennoch gemischt. An der Wall Street gab der technologielastige Nasdaq 100 massiv nach, während der Dow Jones mit einem kleinen Plus aus dem Handel ging. In Asien legt der Hang Seng kräftig zu; die übrigen wichtigen Indizes stehen dagegen unter Druck. Für den DAX ergibt sich damit ein uneinheitliches Umfeld – ob die Erholung gelingt, dürfte auch von der weiteren Entwicklung der geopolitischen Lage abhängen.
Bei den Einzelwerten geht es heute um Nvidia, SpaceX, T-Mobile US, AT&T, Deutsche Telekom, DHL Group, Rheinmetall, die Deutsche Bank und Shell. Martin Weiß, stellvertretender Chefredakteur vom Anlegermagazin DER AKTIONÄR, informiert über die Lage an den Märkten.
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