Berichte über mögliche US-Militäroperationen gegen den Iran schüren die Nervosität: Der Ölpreis sprang um rund fünf Prozent, während steigende Renditen die Inflations- und Zinssorgen verstärken. Der DAX verlor 0,8 Prozent und fiel im Tief auf 24.700 Punkte – den tiefsten Stand seit Ende Juli.
Infineon und Siltronic gerieten trotz starker Zahlen aus dem Halbleitersektor unter Druck. Rheinmetall versucht sich zu stabilisieren, liegt auf Jahressicht aber rund 50 Prozent im Minus. Daimler Truck profitierte von höheren Lkw-Verkäufen im dritten Quartal, E.ON schloss die Übernahme des britischen Unternehmens OVO ab. Jungheinrich wurde von der Bank of America deutlich herabgestuft.
In den USA belasten steigende Renditen auch Bankaktien. WTI kostete zeitweise knapp 93 US-Dollar. Exxon könnte von höheren Ölpreisen profitieren, während Broadcom rund zwei Prozent verlor: Die geplante Finanzierung von 50 Milliarden US-Dollar für einen Chip mit OpenAI sorgt für Fragen. TSMC übertraf mit einem Umsatzplus von 54 Prozent im Jahresvergleich die Prognosen – die Aktie gab dennoch nach.
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