Der DAX kommt in dieser Woche bisher noch nicht so recht in die Gänge. Am gestrigen Handelstag schaffte es der deutsche Leitindex immerhin, seine teils deutlichen Verluste noch wettzumachen und mit einem Pünktchen im Plus zu schließen. Am heutigen Tag drohen zum Start jedoch erst einmal Abschläge.
Verantwortlich dafür sind in hohem Maße die Ölpreise. Sowohl die Nordseesorte Brent als auch die US-Sorte WTI ziehen deutlich an – Brent kostet inzwischen fast 100 Dollar je Barrel. Die anziehenden Notierungen schüren die Sorgen vor inflationären Effekten und lasten spürbar auf der Stimmung an den Märkten.
Auch die Vorgaben aus Übersee bieten keine Unterstützung. An der Wall Street schlossen die großen Indizes unisono im Minus, wobei vor allem der Dow Jones deutlich abgab. In Asien präsentieren sich wichtige Indizes wie der japanische Nikkei und der Hang Seng in Hongkong hingegen bewegungsarm und liefern kaum Impulse.
Für den DAX ergibt sich damit ein herausforderndes Umfeld. Es gilt nun, sich gegen den Gegenwind von den Ölmärkten und die schwachen US-Vorgaben zu behaupten und einen Boden zu finden.
Bei den Einzelwerten geht es heute um Amgen, Robinhood, Intel, Oracle, Infineon und Airbus. Andreas Agly informiert über die Lage an den Märkten.
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