Der amerikanische Life-Sciences- und Diagnostik-Riese Danaher hat am Mittwoch vor Handelsbeginn in den USA die Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal vorgelegt. Die Zahlen sorgen nicht nur für Bewegung bei der Aktie des Mischkonzerns, sondern auch beim deutschen Peergroup-Mitglied Sartorius.
Das US-Unternehmen steigerte zwischen Juli und September den Umsatz um 8,5 Prozent auf 6,6 Milliarden Dollar, was im Rahmen der Erwartungen lag. Unter dem Strich wies Danaher einen Nettogewinn von 1,2 Milliarden Dollar aus. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug 2,11 Dollar, was wiederum einem Plus von 11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entsprach. Hier konnten die Amerikaner die Prognose von 1,91 Dollar klar übertreffen.
Besonders stark entwickelte sich auch der operative Cashflow, der sich auf 1,9 Milliarden Dollar belief. Der Free Cash Flow stieg um satte 19 Prozent auf 1,63 Milliarden Dollar.
Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr traut sich Danaher ergebnisseitig nun etwas mehr zu. Auf bereinigter Basis peilt das Unternehmen einen Gewinn von 8,57 bis 8,62 Dollar pro Papier an. Zuvor stellte der Diagnostik-Spezialist lediglich 8,45 bis 8,60 Dollar je Aktie in Aussicht.
Nach den Ergebnissen zog die Danaher-Aktie zunächst an, um dann deutlicher ins Minus zu drehen. Auch die im MDAX notierten Vorzüge des Göttinger Biopharma-Zulieferers Sartorius reagieren auf die Vorgaben aus den USA und bauen die Tagesgewinne zeitweise deutlich aus, um diese dann wieder abzugeben. Das Unternehmen wird am morgigen Donnerstag (22. Oktober) hingegen selbst die Bücher zum vergangenen Geschäftsquartal öffnen.
Der US-Mischkonzern Danaher hat ordentliche Zahlen vorgelegt. DER AKTIONÄR geht davon aus, dass Sartorius im dritten Quartal positiv abgeschnitten hat und zuversichtlich in die Zukunft blicken wird. Schwache Tage bleiben Kauftage beim MDAX-Wert – zuletzt hat sich die charttechnische Verfassung der Vorzüge ohnehin klar verbessert.
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