Die schwierige Börsenphase Anfang des Jahres hat Microsoft hinter sich gelassen. Seit den starken Quartalszahlen Ende Juli sind die Sorgen vor einer Disruption durch KI eher Wachstumsfantasien durch den Megatrend gewichen. Eine neue Stifel-Studie sieht in dem Bereich noch viel Potenzial.
Analyst Brad Reback rechnet damit, dass Microsoft das Umsatzwachstum im mittleren bis oberen Zehner-Prozent-Bereich halten könne. Fortschritte bei „Open-Weight-Modellen (KI-Systeme, bei dem die fertig trainierten Modellparameter öffentlich zum Download bereitgestellt werden) würden die Strategie des Managements, bei Azure und Copilot unabhängig von einem spezifischen Large Language Models (LLMs) zu agieren, stärken. Eine stärkere Adoption von Copilot durch Produktverbesserungen bei M365 und steigende Nutzungszahlen bei GitHub sollten das Wachstum stützen.
Die Bedenken hinsichtlich der Bruttomargen, die es zu Jahresbeginn gab, würden zunehmend verschwinden, so Reback. Mehr Effizienz bei Azure und die zunehmende Disziplin bei den Investitionsausgaben (Capex) würden helfen, das aktuelle Niveau bei der operativen Marge zu halten. Gerade der hohe Capex für Azure und Copilot hatte bei den Anlegern im ersten Halbjahr für Verunsicherung gesorgt. Der starke Cashflow begrenze auch den Bedarf an externer Finanzierung, erklärte der Experte weiter. Er stufte die Aktie von „Hold“ auf „Buy“ hoch und hob das Kursziel von 530 auf 575 Dollar an.
Die bullishe Studie von Stifel sorgt wieder für neue Impulse bei Microsoft. Das 2026er-Hoch bei 517,78 Dollar rückt wieder näher. Microsoft wird von den Anlegern mehr und mehr als KI-Gewinner gehandelt. Selbst das Rekordhoch bei 555,45 Dollar ist mittlerweile nicht mehr weit entfernt. Für den AKTIONÄR ist der Mega Cap nach wie vor ein Basisinvestment und gehört langfristig in jedes Depot.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Microsoft.
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Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Microsoft.
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